Wer nicht wirbt, stirbt!

Klingt dramatisch, nicht wahr?

Ist aber schon etwas  dran. Ein erfolgreicher Unternehmer hat diesen Spruch zu seinem Lebensmotto gemacht und alles und jeden mit Werbung überschüttet.
Als Autorin möchte man eigentlich nur schreiben und gelesen werden. Das mit dem Schreiben ist einfach: immer wenn man Zeit dazu hat, setzt man sich an dem PC und haut in die Tasten. Das mit dem gelesen werden ist schon schwieriger. Wenn keiner dein Werk kennt, wird es auch nicht gelesen. Dann ist die Arbeit von Monaten umsonst und das Geld für Korrektur und Coverdesign zum Fenster hinausgeworfen. Was also tun?
Richtig: Werben!
Manchmal ist es echt lästig, aber ein notweniges Übel. Natürlich möchte ich meine Geschichten verkaufen und deshalb muss ich werben. Ich möchte bei Amazon ein gutes Ranking erreichen, damit ich gesehen werde und Leser auf mein Buch aufmerksam werden. Ich muss Lesezeichen drucken lassen, um den Lesern, welche Taschenbücher direkt bei mir kaufen, ein kleines Goodie dazuzulegen. Ich biete Covertassen an und überlege mir was ich mir sonst an Werbematerial leisten kann. Wichtig ist auch die Präsenz auf meiner Facebookseite und meinem Blog. Die Büchergruppen in denen ich bin, sollte ich auch nicht vernachlässigen, Blogger und Freunde, Leser, die meine Seite geliket haben – alle sollte man von Zeit zu Zeit bei Laune halten …
Manchmal gelingt mir das gut, manchmal weniger gut. Vielleicht nerve ich euch hin und wieder, doch glaubt mir, ich kämpfe um jedes Däumchen und freue mich umso mehr, über eure Reaktionen und Interaktionen. Ich freue mich über Rezensionen und Kommentare und ich bemühe mich, nicht von euch vergessen zu werden, während ich an einem neuen Buch schreibe. Sobald es fertig ist, beginnt der Kreislauf von Neuem. Werben, aufmerksam machen, um Rezensionen bitten! Bezahlte Werbung ist teuer und die Eurostückchen, die ich ausgebe, ergeben einen Berg, der wieder abgetragen werden will.
Gewinnspiele bringen große Aufmerksamkeit, kosten aber wieder Geld. Was ich damit sagen will ist folgendes: ich bin Autorin und kein Werbeprofi. Auch kein Steuerfachmann. Ich will eigentlich schreiben, muss aber eine akribische Buchführung machen (so ganz nebenbei) und Marketing. Ich muss zusehen, dass ich in der Masse von Autoren nicht untergehe und dafür brauche ich euch. Seht es mir bitte nach, wenn es Zeiten gibt, in denen ich wenig von mir hören lasse. Seht es mir bitte nach, wenn ich dann wieder öfter präsent bin, um mein neues Buch zu bewerben. Und seht es mir nach, wenn ich euch um eine Rezension bitte. Auch sie sind wichtig, aber ich kann sie nicht beeinflussen. Ich kann niemanden zwingen, ein paar Sätze zu schreiben, die mir helfen.

Und jetzt? Ich veröffentliche diesen Beitrag und öffne dann mein neues Projekt. Ich begleite Trouble und Meghan, hoffe, dass ich die beiden irgendwie zusammenbringe und tauche für die nächsten Stunden komplett unter.

 

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Zwischendurchhäppchen

Manchmal braucht es während eines Schreibprozesses einfach eine kleine Abwechslung um wieder den Kopf frei zu bekommen. Da kommt eine Spielerei mit Windows Movie Maker gerade recht 😉
Auf die Schnelle habe ich mal so ein Minivideo (28 Sekunden) gebastelt, welches exakt zu der Szene passt, die ich gerade schreibe. Wer Facebookverweigerer ist, kriegt nicht so viel mit, weil ich diesen Blog nicht so regelmäßig update wie meine Facebookseite. Aus diesem Grund habe ich euch hier den Link zum Video eingefügt.
https://bit.ly/2VFlGnb
Ihr landet zwar damit auch bei FB, aber wenn alles klappt, direkt beim Minivideo. Bitte mit Ton ansehen …

P.S. Ich begleite Trouble jetzt mal mit ins Sheriff Department und hoffe, der Junge bekommt nicht noch richtig viel Ärger.