Alle Jahre wieder …

die gleiche Frage. Was lege ich unter den Weihnachtsbaum ?

Habt ihr noch keinen Plan, was ihr eurer Freundin, Schwester, Tochter oder Mutter zu Weihnachten schenken sollt? Vielleicht habe ich die Lösung für euch 😉
Ein signiertes Buch direkt von der Autorin ist das Highlight für jeden Bücherfan.

Schreibt mich an unter SusanB.Hunt@web.de, oder schickt mir eine PN über meine Facebookseite und ich versende noch rechtzeitig zum Fest euer Wunschbuch mit Lesezeichen.

Band 1-3 Der Fire Devils MC – Hot Wheelz, Lone Rider, Dirty Deal
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Was Kugelschreiber und Autogrammkarten mit der Frankfurter Buchmesse zu tun haben?

Jetzt beginnt sie wieder, die kuschelige Zeit, in der man sich mit einem Buch auf die Couch lümmeln kann, vorzugsweise eine Tasse Tee und Lebkuchen dazu.
Ich gebe zu, ich liebe den Sommer am Meisten – doch auch der Herbst hat seine schönen Seiten.
Veranstaltungen rund ums Buch finden überall statt, wobei das größte Ereignis für Autoren und Bücherfans die Frankfurter Buchmesse ist.
Dieses Jahr für mich besonders aufregend, weil ich zusammen mit einer Kollegin und Freundin am Stand der Fachhochschule für Medien interviewt werde.

Welche Gedanken gehen einem da als Frau sofort durch den Kopf? Richtig!
Was ziehe ich an?
Gefolgt von: Was sage ich, und vor allem, was ist, wenn mir vor Aufregung die Sprache wegbleibt?
Punkt 1 wäre geklärt. Ich war shoppen und denke ich habe etwas gefunden in dem ich ganz okay aussehe und mich wohlfühle 😉
Punkt 2 bereitet mir bis jetzt noch kein Kopfzerbrechen. (Ich bin Weltmeisterin im Verdrängen!)
Aber ich kenne die ungefähren Fragen und werde also nicht allzu überrascht.
Punkt 3 muss ich wohl herausfinden, wenn es so weit ist. Liebe Freunde gaben mir den Tipp, ich sollte mir einfach vorstellen, alle stünden nackt vor mir …
Jetzt kann ich nur hoffen, dass ich dann, wenn meine Vorstellungskraft ausreichend ist, nicht in albernes Gelächter ausbreche.

Dann habe ich mir natürlich Gedanken gemacht, was ich den meinen Lesern mitbringen könnte.
Weil ich die Kugelschreiber meiner Kollegin so toll fand, habe ich gleich eine ganze Ladung geordert, die ich in Frankfurt dann verteilen will. susanb-hunt-kugelschreiber
Wer mag und mich sieht, darf mich gerne ansprechen.
Viele meiner Kollegen/innen haben Autogrammkarten. Ich fühlte mich bisher immer komisch damit und weigerte mich, Selbige von mir anfertigen zu lassen.
Da meine Tochter http://www.fotografie-stadler.de/ allerdings ganz nette Fotos von mir gemacht hat, dachte ich mir, ein Versuch ist es wert.
Also wird es auch ein paar Autogrammkarten von mir geben. Bin gespannt, ob überhaupt jemand eine möchte.
Kugelschreiber, ja, die kann man immer brauchen, aber eine Karte mit dem Konterfei und der Unterschrift einer Autorin drauf???
Na, egal. Ich lasse mich überraschen.
Wie das Ganze auch ausgehen wird, ich hoffe auf der FBM gaaanz viele nette Leser, Blogger und Autoren zu treffen.
Frankfurt – ich bin BEREIT!

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Moselurlaub und der Wunsch durch die Zeit reisen zu können …

Seit 10 Jahren schon fahren wir regelmäßig nach Poltersdorf, ein Dörfchen das unweit von Cochem direkt an der schönen Mosel liegt. Und ganz egal wie oft ich sie schon gesehen habe – immer wieder begeistert mich der Anblick der Reichsburg, wenn wir von Poltersdorf in Richtung Cochem fahren. Man sieht sie lange nicht – und plötzlich macht die Straße eine Kurve und da trohnt sie: Hoch über der Stadt, und doch zum Greifen nahe. Die Reichsburg

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Dieses Jahr hatten wir das Glück rechtzeitig zum Burgfest dort zu sein. Auch wenn die übrige Woche wettertechnisch eher bescheiden war, am Samstag, unserem vorletzten Urlaubstag lachte die Sonne.
Nichts hielt uns davon ab, den Burgberg zu erklimmen.
Ein wahrlich farbenprächtiges Schauspiel in wunderschönem Ambiente erwartet uns. Wohin man sah, flanierten Menschen in mittelalterlichen Gewändern umher, Gaukler boten ihre Waren feil, Musiker und Narren untermalten das Ganze stimmungsvoll.DSC_2190
Schmiede, Taschenmacher, Seifenschöpfer, Buchbinder und vieles mehr.
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Im Burghof hatten Ritter ihre Zelte aufgeschlagen und pünktlich um zwölf Uhr Mittags sollte es einen Schwertkampf geben. DSC_2154
Mit einem großen Knall aus einer mittelalterlichen Waffe wurde er eröffnet.
Farbenprächtig und historisch korrekt gekleidet traten die mutigen Männer zum Kampf an.
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Ich weiß ja, dass das Leben im Mittelalter lange nicht so romantisch war, wie man sich das gerne vorstellt. Im Gegenteil, Dreck und Gestank, Gefahr und Entbehrung erwartete einen – und trotzdem: An diesem Tag wünschte ich mir eine Zeitmaschine, mit der ich mich mühelos zurück in die Zeit der Ritter und Burgfräulein hätte beamen könnte.
Burgfräulein wäre ich aber wahrscheinlich nicht gewesen – damals.
Eher die Rebellin, die selbst mit Pfeil und Bogen losgeritten wäre um Wildschwein oder Hasenbraten zu erbeuten 😉

Aber nicht nur die Reichsburg ist einen Besuch wert. Die Moselregion bietet massenhaft Burgen und Ruinen, die zu besichtigen sich lohnt. Mein absoluter Favorit ist die Ehrenburg bei Brodenbach. Sie liegt ein wenig Abseits der Mosel im Hundsrück. Es war wirklich mehr ein Zufall, dass wir sie entdeckt haben und sie hat uns total begeistert. Jedes Wochenende im Sommer wird die Burg „lebendig“.

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Stolze Ritter und edle Damen, Magier und Minnesänger, Spielleute und Scharlatane kann man dann bewundern. Am Burgtor heißt es anklopfen und man wird gefragt: „Was ist euer Begehren?“ Schmunzelnd baten wir um „Einlass“, der uns gegen einen kleinen Wegezoll gewährt wurde.

Die mittelalterliche Musik – nun ja – kam aus dem Lautsprecher, aber trotz allem taucht man hier sofort in eine andere Welt ein. DSC_0244

Leider ist die Ehrenburg nicht mehr vollständig erhalten. Doch das, was die Zeit überdauert hat, lässt erahnen wie all das einst ausgesehen haben mag.

Sogar übernachten kann man hier, oder besondere Feste feiern. Auf jeden Fall ist die Burg einen Ausflug wert und wird mir lange in Erinnerung bleiben. Ich war bestimmt nicht das letzte Mal dort.

 

Meine dritte Empfehlung ist die kleine Burg Thurant, die auf dem Berg über dem Ort Alken unweit von Brodenbach trohnt.

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Auch hier hat man die Möglichkeit ein Zimmer mit seperatem kleinen Burghof zu mieten. Schnuckelig, klein und gut erhalten präsentiert sie sich.

Der Burghof, der öffentlich zugänglich ist, ist wunderschön gestaltet und hält allerlei lauschige Plätzchen bereit um sich ein Gläschen Wein munden zu lassen.

Gruselig ist auf jeden Fall der Schandturm. Dort sieht man einige der Folterinstrumente, die zu der Zeit dazu benutzt wurden  Gefangene zum Reden zu bringen.

Und glaubt man der Tafel, die über dem Kerkerloch hängt, sind das, was man sieht wenn man einige Meter nach unten schaut, echtes menschliches Gebein.

 

Nun gut – Zeitreisen sind nicht möglich. Bleib ich halt hier in unserer modernen Welt, die ja auch ihre Vorzüge hat. PC zum Beispiel 😉 schon alleine die Vorstellung ich müsste meine Bücher mit angespitzten Federkielen auf irgendein Pergament kritzeln. Oh je! Wahrscheinlich wäre ich im Mittelalter sowieso als Hexe auf dem Scheiterhaufen gelandet. Dann genieße ich im Urlaub lieber die unzähligen Burgen und Ruinen, meistens mit Blick auf die Mosel und träume heimlich vom edelen Ritter in glänzender Rüstung.
Und??? Wohin würdet ihr euch beamen, wenn ihr könntet?

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Ein Verdacht, eine Erkenntnis und ein Fazit, oder von Einhörnern, Drachen und MCs

Manchmal beschleicht mich der Verdacht, dass von einem Autor/einer Autorin erwartet wird, dass sie alles, worüber diese schreiben selbst perfekt beherrschen oder erlebt haben müssen …

Okay, gut. Wenn man ein Fachbuch oder einen Ratgeber veröffentlichen möchte, sollte man schon wissen, wovon man schreibt 😉 und gründlich recherchieren.

Allerdings habe ich persönlich nicht den Anspruch, dass jeder der heiße, erotische Geschichten schreibt, ein genauso heißes, wildes Privatleben haben muss. Solange die Szenen gut geschrieben sind und Bilder in meinem Kopf entstehen lassen, ist es mir sch…egal, wenn der Autor/die Autorin im eigenen Bett nur Blümchensex praktiziert.

Oder glaubt hier wirklich jemand, dass Autoren im Fantasy/Science Fictionbereich alle selbst schon auf einem Einhorn geritten, einem Drachen geflogen oder auf einem Raumschiff im Jahr 2085 durch die Galaxy gereist sind?

Es gibt gute Jungs, böse Jungs, starke Frauen, schwache Fauen. Gute Romane, schlechte Romane und authentische oder erfundene Geschichten. Aber letztdendlich ist es völlig egal, denn eines sollten alle Bücher gemeinsam haben: Sie sollen unterhalten. Ob z.B. die Members eines MCs zu böse oder zu brav sind, ist Geschmackssache. Letztendlich sind sie eben genau so, wie sie der Autor/die Autorin erschaffen hat. Es gibt keine Gesetz, wie Protagonisten zu sein haben! 😉

Die Erkenntnis die ich daraus gewinne: Erlaubt ist, was gefällt!

Liest man etwas, dass den eigenen Geschmack wunderbar getroffen hat, darf man den Autor/die Autorin gerne loben und eine nette Bewertung schreiben. Wenn es nicht gefällt, ist es auch okay. Man darf konstruktive Kritik ebenso zum Ausdruck bringen.

Kein Geschichtenerzähler auf der ganzen Welt kann wohl alle Leser/Leserinnen gleichermaßen glücklich machen. Das Schöne ist ja gerade die enorme Vielfalt und die Freiheit zu entscheiden, was man liest.

Mein Fazit: Ich sehe dem Neuen Jahr gelassen entgegen und ärgere mich nicht über Dinge, die unter Stutenbissigkeit oder Konkurrenzdenken fallen könnten. Jeder darf wie er mag …

 

 

 

Was für eine Art Schreiberin bist du?

Perfektionistin oder Chaos-Queen?

Eindeutig Chaos-Queen 😉
Mein liebster Arbeitsplatz ist der Küchentisch. Leider bedeutet das auch, dass wir ihn, wenn wir essen möchten, erst einmal freiräumen müssen. DSC_0160
Es ist nicht so, dass es im Haus keine ruhigeren Orte geben würde …
Trotzdem. Hier steht die Kaffeemaschine in Reichtweite (ganz wichtig!) und auf dem großen Holztisch lassen sich herrlich Schmierzettel, Nachschlagwerke, Notizbücher und allerlei Krimskrams verteilen (zum Leidwesen meines Mannes).
Die Frage die mir heute gestellt wurde, was für eine Art Schreiberin ich bin, hat mich nachdenklich gemacht.
Es gibt selten einen komplett durchdachten Plot bei mir. Streng Punkt für Punkt eine Liste abzuarbeiten ist, zumindest beim Schreiben, nicht mein Ding.

Ich schreibe aus dem Bauch heraus, recherchiere gerne, wobei ich mich nicht selten in den Weiten des Worl Wide Webs verliere und auf Informationen stoße, die mich ganz spontan mal in eine Richtung lenken. Meist kenne ich den Anfang und das Ende meiner Geschichte. Aber was dazwischen passiert, überrascht mich oft selbst.
Wenn mich eine Schreibblockade ereilt, lenke ich mich ab mit einem guten Film, einem Buch oder irgendwelchen Aktivitäten mit der Familie. Eine feste Anzahl von Worten pro Tag gibt es bei mir nicht.
Wäre zwar cool, so diszipliniert zu sein, dass man genau vorausplanen kann, wann man ein Manuskript fertig hat – aber ich bin da ein hoffnungloser Fall. Also schreibe ich vor mich hin und hoffe, dass etwas Gutes dabei herauskommt.

Jetzt, wo mein neues Baby „HOT WHEELS Iron & Enya“ das Licht der Welt erblickt hat, widme ich mich Navy, dem Road-Captain der Fire Devils. Ich mag ihn total gerne und er soll als Nächster seine Geschichte  und seine Ol‘ Lady bekommen. Ich bin gespannt, wohin mich die Reise mit dem ehemaligen SEAL führt und welche Überraschungen er für mich bereit hält.

 

 

WELTMÄNNERTAG

Ein „Hoch“ auf die Männer. Ich mag sie, die Kerle, die selten richtig zuhören, aber dafür aber angeblich besser einparken können.
Die sich beim pinkeln nicht hinsetzen und überall ihre Strümpfe rumliegen lassen.
Die mit dreckigen Schuhen und unschuldigem Gesicht über den frisch geputzten Boden laufen.
Die manchmal ein Essen in sich hineinschaufeln, ohne zu würdigen, dass „Frau“ zuvor stundenlang am Herd gestanden hat.
Die bei Arbeiten, die sie hassen, ganz schnell ungeduldig werden und saftige Flüche von sich geben, sich aber stundenlang mit irgendwelchen banalen Dingen beschäftigen können.
Die vor der Umkleidekabine von einem Bein auf das andere treten und scheinheilig fragen: „Brauchts du dann noch was, Schatz, oder sind wir bald fertig?“
Die dir ausgerechnet dann etwas Wichtiges erzählen wollen, wenn du mit deiner besten Freundin telefonierst.
Die am Vormittag des 24. Dezember entsetzt feststellen, dass ja schon wieder Weihnachten ist …

Und trotz allem. Ich möchte ihn nicht missen, meinen Mann, der mit seinen warmen Händen meine Eisfinger so schön wärmt.
Der mir im Bett die Eiszapfen, die sich Füße nennen, auftaut und mich an sich drückt, wenn mir vor Kälte die Zähne klappern.
Der zwischendrin mal einfach so einen Strauß Sonnenblumen pflückt, eine knorrige Wurzel oder einen besonders geformten Stein für mich mitbringt, weil er weiß, dass ich mich darüber freue.
Der mir hilft meine Bastelideen umzusetzen, wenn`s bei mir am Geschick mit Akkuschrauber, Hammer und Nagel fehlt (Obwohl er vorher gemotzt hat, weil ich immer so „spinnerte Ideen“ habe).
Der manchmal auf das Lob über unseren schönen Garten und die tolle Deko ganz stolz sagt: „Das macht alles meine Frau.“
Was wäre ich ohne ihn?
Was wären wir alle, ohne unsere Männer?
Alles Gute zum WELTMÄNNERTAG liebe Männer dieser Welt ❤

Was andere über mich denken …

Es ist ja so, wenn man beschließt zu schreiben UND zu veröffentlichen gibt man etwas Intimes über sich preis. Nämlich seine Fantasy.
War mir das wirklich klar???
Ja, im Prinzip schon. Doch, was wollte ich eigentlich erreichen?
Nun ja. In erster Linie wollte ich meine Geschichte in Worte kleiden. Die, die mir im Kopf herumschwirren …
Dann dachte ich, okay, warum nicht mal sehen, wie andere meine Geschichten finden.
Zu meiner Freude ist es mir gelungen den ein oder anderen damit zu begeistern. Ich konnte an den Verkaufszahlen zumindest sehen, dass viele neugierig geworden sind. Das heißt natürlich noch lange nicht, dass allen, die meine Bücher lesen, diese auch gefallen.
Rezensionen sagen da schon mehr aus. Nicht immer voll des Lobes, im Gegenteil, manchmal sogar mit harscher Kritik, die mich auch mal schlucken lässt.
Manchmal verwirrend – denn, was dem einen gefällt, findet der andere doof. Oder noch besser: kryptische, lyrisch angehauchte Rezensionen, die mich schmunzeln lassen. Ganz selten einmal eine persönliche Beleidigung.
Doch so ist das nun mal und ich habe gelernt, dass es nicht gleich ein Weltuntergang ist, wenn 1, 2 und 3 Sterne vergeben werden. Ich bin ja tolerant und gestehe jedem seine Meinung zu.
Aber wie ist das, wenn man von seiner Frisörin hört, dass eine Nachbarin angeekelt war von bestimmten Szenen und das Buch nicht zu Ende lesen konnte???
Denkt diese Nachbarin vielleicht, ich habe eine kranke Fantasie?
Kann schon sein 😉
Aber ganz ehrlich, viele großartige Autoren schreiben nicht immer jugendfrei und haben explizite Gewalt, Ekel- und Sexszenen in ihren Meisterwerken. Deshalb glaube ich noch lange nicht, dass sie selbst ein wenig gaga sind.
Denn sie unterhalten mit ihren Büchern.
Und genau das möchte ich auch. Euch unterhalten. Schockieren, träumen lassen, manchmal wachrütteln, Empathie wecken, mitfiebern lassen und euch auch hin und wieder zu Tränen rühren.
Das Leben ist eben kein Ponyhof und wenn ein Protagonist gequält werden muss, dann quäle ich ihn.
Egal, was Nachbarn, Freunde oder gar Familie darüber denken.
Apropos Familie. Erst gestern gab es in einem Autoren Forum eine Diskussion. Eine Autorenkollegin war traurig und enttäuscht darüber, dass ihre Mutter nicht viel von ihren Büchern hält. Sogar meinte, dass sie doch intelligentere Bücher schreiben sollte, oder noch besser – tiefsinnigere Dinge machen sollte als zu schreiben.
Da bin ich fast ein wenig erleichtert, dass meine Mutter sich gar nicht groß für meine „Werke“ interessiert. hat am Anfang auch ein bisschen weh getan, aber liegt wahrscheinlich daran, dass man als Tochter schon ernst genommen werden will. Wie dem auch sei, ich habe gelernt damit umzugehen und bin irgendwie auch froh, wenn meine Mutter nicht liest, was ich schreibe. Am Ende wäre sie entsetzt 😉
So kann ich also munter weiter morden, quälen, leiden lassen und natürlich auch heiße Szenen einbauen.
Mein Fazit: Egal, was die Nachbarin oder irgendwer sonst von mir denkt, ICH bleibe ICH.
Und IHR solltet IHR bleiben. Nur so funktioniert das. Man kann sich nicht für jemanden verstellen, weil man sonst sich selbst verliert.
In diesem Sinne verabschiede ich mich in den Urlaub.

Der Moment, wenn die Stimme in deinem Kopf Schwierigkeiten macht …

Was machte eine Autorin, der einer ihrer Protagonisten einen Satz vor den Latz knallt, der plötzlich alles zum Stillstand bringt.
Sprichwörtlich!!!
Die Finger, die eben noch über die Tasten geflogen sind, verharren plötzlich in der Luft und man denkt:
SCHEISSE.
Die Uhr an der Wand tickt, der Mund steht offen.
Ich bin dann ja schon mal versucht, den Kopf auf die Tischplatte zu knallen…
Nicht gut!
Das macht hässliche Kopfschmerzen.
Was jetzt???
Es gibt genau zwei Möglichkeiten.
1. Man betätigt schnellstens die „löschen“ Taste, watscht seinen vorlauten Prota gehörig ab und verbannt ihn in die „stille Ecke“.
Wenn man Glück hat, verhält er sich ruhig, bis man das Schlamassel beseitigt hat. Pech ist, wenn er lautstark weitermault und „Feigling“ schreit.
2. Man stellt sich der Herausforderung.
Bittet um Hilfe.
Zu sehen, wie viel Anteil die Leser nehmen, lässt die Panik ein wenig abflauen und das Ganze weniger dramatisch erscheinen. Manchmal braucht man einfach jemanden, der einem auf die Sprünge hilft. Es reicht ja schon ein kleiner Stupser in eine andere Richtung und schon flutscht es wieder 😉
Denn!!! Alle sterben zu lassen ist keine Option, löschen ist nur eine halbherzige Lösung.
Ich liebe Herausforderungen, denn manchmal lenken sie alles in eine ganz neue Richtung und bereichern das gesamte Projekt.
In diesem Sinne:
Ein fettes DANKESCHÖN an alle meine Leser, dass ihr mich gerne mal an eurem Wissen und eurer Fantasie teilhaben lasst.

Wenn Geschichten flügge werden …

Eine neue Geschichte in die Welt hinaus zu lassen ist immer eine spannende Sache. Freude und Angst halten sich an der Hand.
Erleichterung und Freude, einen Abschluss gefunden zu haben, Traurigkeit, loszulassen, Angst vor den Reaktionen meiner Leser.
Wie wird sie draußen aufgenommen?
Wer wird ihr ein Zuhause geben?
Wird sie angenommen, wie sie ist, oder erfährt sie Häme und Spott?

Stunden, Tage, Wochenlang habe ich sie gehegt und gepflegt. Versucht ihr Leben einzuhauchen, sie spannend zu erzählen. An manchen Tagen kämpfe ich um jedes Wort. An anderen kann ich gar nicht schnell genug tippen …
Aber immer, wirklich immer steckt mein ganzes Herzblut darin. Ich ertappe mich oft dabei, wie ich manchmal gar nicht richtig zuhöre, wenn mir jemand etwas erzählt. Ich bin dann auf einem anderen Planeten, in einer anderen Stadt, in einer Geschichte.
Und dann kommt der Zeitpunkt, da will sie hinaus in die weite Welt.
Will unterhalten.
Dann heißt es loslassen und hoffen, dass es mir zumindest ansatzweise gelungen ist, meine Leser ein paar Stunden zu verführen.
Auch wenn es Tage gibt, da flüstert mit ein kleines Teufelchen zu: „Du bist nicht gut genug, um zu schreiben.“
Dann kommt ein Lichtblick in Form einer Nachricht.
Manchmal schreiben mir meine Leser, wie wunderbar sie sich unterhalten haben. Wie sie ihre Sorgen für ein paar Stunden vergessen konnten und bedanken sich bei mir.
Das sind die Highlights für mich. Dann schniefe ich, wisch mir ein paar Freudentränchen weg und tanze lachend durch die Küche.
Genau das möchte ich mit meinen Geschichten erreichen.
Sie müssen raus, wollen mit aller Macht geschrieben werden. Ich werde es weiter tun.

Wenn es mir gelungen ist, mit einer neuen Geschichte auch nur einen Menschen glücklich zu machen, dann bin ich auch glücklich.

Liebe zwischen zwei Frauen

Einige meiner Kollegen (sogar ganz viele), schreiben Homoerotische Romane. Dabei geht es meistens um zwei Männer die sich lieben und erotische Momente miteinander erleben.
Es ist nicht das übliche Genre, das ich lese, aber immer mal wieder begeistert mich die ein oder andere Geschichte.
Selbst darüber schreiben kann ich nicht.
Aber ich habe es gewagt, in meiner neuesten Kurzgeschichte, die in der Welt der Heroes stattfindet, meiner Protagonistin eine Seelengefährtin zur Seite zu stellen.
Liebe zwischen Frauen.
Ein Tabu???
Für mich nicht. Ich habe im Frühjahr eine tolle Frau kennengelernt, die lesbisch ist. Sie und ihre Lebensgefährtin sind mir liebe Freundinnen geworden.
Ihnen habe ich Herzkönigin – Juno gewidmet.
Klar, ein bisschen Angst vor den Reaktionen meiner Leser hatte ich schon. Nur – es stand fest, dass Juno, nachdem sie ihren Krieger verloren hatte, nie wieder einen Mann in ihr Herz lassen konnte.
Da kam Rose!
Rose, die wusste, dass sie Frauen liebt.
Das Schicksal wollte es so, dass die beiden zusammen kamen. Rose merkte es schnell, bei Juno war dieses „nicht wahrhaben wollen“ lange präsent.
Doch gegen den Seelengefährten kann man sich nicht sträuben.
Ist das jetzt Sünde? Oder falsch?
Nein! Definitiv nicht. Es mag nicht jedem Leser gefallen, aber es ist nun mal so.
Wer Angst hat, dass meine „ledigen“ Krieger jetzt auch noch schwul werden könnten, den kann ich beruhigen.
Werden sie nicht!
Aber ich bin froh, die Geschichte erzählt zu haben, wie sie sich für mich richtig anfühlt.