Hier kommen die Gewinner!

Ihr Lieben, ich danke euch, dass ihr so zahlreich bei meinem Gewinnspiel mitgemacht habt.

Die Glücksfee hat entschieden: Weiterlesen

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Lesefutter für sensationelle 0,99 €

Für herbstlich stürmische Lesetage gibt es ALLE Teile der Fire Devils MC-Serie ab sofort und nur bis Sonntag für kuschelige 0,99 € pro eBook.

Alle Cover

HOT WHEELZ Iron und Enya (Fire Devils MC 1) http://amzn.to/2h4LSnL
LONE RIDER Navy und Rune (Fire Devils MC 2) http://amzn.to/2vWe1DQ
DIRTY DEAL Blood und Angel (Fire Devils MC 3) http://amzn.to/2hp5V3p
REBEL HEART Ragnar und Jaz (Fire Devils MC 4) http://amzn.to/2y1I9Ox
SOLD SOUL J. J. und Kelly (Fire Devils MC 5) http://amzn.to/2x1QouP

Hier gibt es was zu gewinnen …

… anlässlich der Veröffentlichung des fünften Teiles der Fire Devils MC-Serie habe ich mir gedacht, ich verlose mal wieder lauter schöne Sachen rund um SOLD SOUL J. J. und Kelly.
Der Grund warum ich das Gewinnspiel diesmal über meinen Blog mache, ist folgender: Leider beobachte ich immer mehr, dass die Facebook-Gewinnspiele zwar gerne angenommen werden, aber sich auf einmal viele Leute einklinken, die eben nur darauf aus sind, einen Gewinn abzuräumen.
Sie „liken“ die Seite und den Post, aber sobald ausgelost wurde und sie nicht zu den Gewinnern gehören, sind sie weg. Sie werden nie wieder gesehen – bis zum nächsten Gewinnspiel.
Dabei möchte ich eigentlich meinen treuen Leserinnen und Lesern eine Freude machen, die das ganze Jahr über zu mir halten. 
Vielleicht ist es eine Hürde, Facebook zu verlassen und hier auf meinem Blog zu kommentieren, aber ich bin mir sicher, dass diejenigen, die meine Bücher und mich wirklich mögen, diese Hürde auf sich nehmen.
Ihr kennt mich und ihr wisst, dass ich euch gerne etwas schenke. Ihr seid auch diejenigen, die mir etwas schenken: nämlich euer Feedback, eure Zeit und eure aufmunternden Worte. Ich danke euch dafür und freue mich darüber ❤

Ich bin gespannt, ob ihr Lust habt, einer der glücklichen Gewinner zu sein. Dafür verlange ich auch nicht viel. Hinterlasst mir einfach einen Kommentar, in dem ihr mir sagt, welches Cover euer Favorit ist und schon hüpft ihr in den Lostopf.

Alle Cover

Ich verlose zwei wunderschöne Pakete und dreimal einen Trostpreis.  Gewinnspiel_sold Soul_1

Paket 1 beinhaltet:

1 Printausgabe SOLD SOUL J. J. und Kelly
1 Tragetasche
1 Tasse
1 Collegeblock
1 wunderschönes, extra für J. J.s Geschichte gestaltetes Lesezeichen (gesponsert von den Mädels von): http://hedwigsbuecherstube.blogspot.de/
auch bei Facebook vertreten unter: https://www.facebook.com/hedwigsbucherstube/
Postkarten und Aufkleber mit den Fire Devils Logo.

Paket 2 beinhaltet:                                                        Gewinnspiel_Sold Soul

1 Printausgabe SOLD SOUL J. J. und Kelly
1 Tragetasche
1 Tasse
1 Mousepad mit dem Fire Devils Logo
1 Lesezeichen (siehe oben)
Postkarten und Aufkleber mit dem Fire Devils Logo

 

Die drei Trostpreise bestehen aus:
Lesezeichen, Postkarten und Aufklebern.

So, ihr Lieben und nun wünsche ich euch viel Glück und vergesst nicht, die Frage zu beantworten.

Welches Cover ist euer Favorit?

Ausgelost wird am Sonntag, den 17.09.17 um 18:00 Uhr

Wir lesen uns … bis bald, eure Susan

 

SOLD SOUL J. J. und Kelly (Der Fire Devils MC 5)

Ab sofort gibt es den fünften Teil der Fire Devils MC-Serie exklusiv bei Amazon:
http://amzn.to/2eHzkSL

Klappentext:
»Was hast du getan?«, fragte ich immer und immer wieder. Jamie kniete neben mir und hielt meine Hand.
»Jamie! Sag etwas!«, forderte ich schließlich, denn sein Schweigen machte mir Angst.
»Du bist frei«, antwortete er, dann stand er auf.

Als J. J. von einem alten Freund um Hilfe gebeten wird, führt ihn sein Weg in die alte Heimat, Washington D. C.

Kelly, seine Jungendliebe und Schwester seines Freundes Tom, ist verschwunden. Sie hat ein dunkles Geheimnis, welches nicht nur sie, sondern auch ihre Familie in tödliche Gefahr bringt.
Als sich die Sache zuspitzt, sendet der MC Navy, Ragnar und Frisco nach Washington, um ihren Bruder zu unterstützen.
Um Kellys Leben zu retten, müssen sie aus D. C. fliehen. Doch das hat unvorhersehbare Folgen für den gesamten MC … ohne es zu wollen, führen sie den Feind direkt in ihre Stadt.

Wieder einmal müssen die Devils unter Beweis stellen, wie stark ihr Zusammenhalt ist und wie weit sie zu gehen bereit sind, für die Menschen, die sie lieben.

KU Abonnenten können kostenlos lesen.
Für alle, die nicht im mobi Format lesen können und epub brauchen, habe ich mir etwas einfallen lassen. Bei Interesse schreibt mir bitte eine kurze Mail an: SusanB.Hunt@web.de
Es wird auch wieder ein großes Gewinnspiel geben und dafür habe ich ganz tolle Sachen bestellt – ihr dürft gespannt sein! Es lohnt sich also, immer mal wieder hier vorbeizuschauen 🙂
Auch das Taschenbuch wird in Kürze erhältlich sein. Bei Amazon, oder wer eine signierte Ausgabe haben möchte, direkt bei mir. Ich lege euch dann noch ein Lesezeichen dazu.
Nun wünsche ich euch ein schönes Wochenende – lasst euch nicht von dem Schmuddelwetter die Laune verderben – kuschelt euch aufs Sofa und lest einfach ein Buch 😉

 

 

Band 5 der Fire Devils MC- Serie …

… hat immer noch keinen Titel und ist auch noch nicht fertig. Ich weiß, das ihr, meine lieben Leser schon ungeduldig auf die Fortsetzung wartet, doch ich brauche einfach noch eine Weile. Um euch ein bisschen versöhnlich zu stimmen gibt es heute aber eine XXL-Leseprobe. ACHTUNG: der Text ist nicht überarbeitet und schon gar nicht fehlerfrei, also lest einfach darüber hinweg 😉 Ich würde mich über euer Feedback dazu freuen – entweder hier als Kommentar, oder auf meiner Facebookseite.

Washington, Mitchells Schrottplatz
»Er kommt«, sagte Tom und drehte sich zu seinem Vater um.
»Glaubst du, er kann uns helfen?«, fragte der alte Mann.
»Wenn nicht, dann weiß ich auch nicht weiter. J. J. ist mein Freund. Er hat mir immer aus der Klemme geholfen, schon als wir noch Kinder waren.«

Toms Vater fuhr mit seinem Rollstuhl ans Fenster und starrte hinaus. »Ich hoffe sehr, dass du recht hast. Diese Sache ist eine Nummer größer, als irgendein dummer Jungenstreich, den man in Ordnung bringen muss. Das ist dir klar, oder? Es geht um deine Schwester.«
»Daran musst du mich nicht erinnern, Dad«, erwiderte Tom verbittert. Die Angst um seine Schwester raubte ihm den Schlaf. Niemand wusste, wo sie war und ob sie noch lebte.
Wie, verdammt noch mal, hatte es so weit kommen können?

 

Kelly
Niemand aus meiner Familie hatte gewusst, dass ich mich auf die dunkle Seite geschlagen hatte. Zumindest hoffte ich das. Auch wenn Dad mich in letzter Zeit oft so seltsam angesehen hatte, er konnte nicht wissen, was aus seiner Tochter geworden war. Ich wünschte mir, dass er es nie erfahren würde. Es würde ihn umbringen …

Falsche Freunde würde es mein Dad nennen.
Schlechter Umgang.
Nur dass es in diesem Fall nicht um irgendwelche Drogen ging, die ich einnahm, oder vertickte, sondern es ging um Mord.
Ich hatte getötet.
Eiskalt und gnadenlos.
Harrison Kuback, der Mann, von dem ich geglaubt hatte, ihn zu lieben, hatte eine Mörderin aus mir gemacht. Oder vielleicht war ich ihm gegenüber ungerecht. Schließlich war ich es, die abgedrückt hatte? Ich hatte das Leben dieser Frau ausgelöscht, weil ich so blind und dumm gewesen war, mich mit diesem Mann einzulassen.
Harrison war aufgetaucht, als ich noch ein spießiges, normales Leben führte. Mitchells Schrotplatz, das Geschäft meines Vaters, hatten mein Bruder und ich übernommen, nachdem Dad einen Schlaganfall gehabt hatte, der ihn an den Rollstuhl fesselte.
Ich war sofort beeindruckt von Harrison. Er kam eines Tages mit einem Auto angefahren und sagte mir, dass es in die Schrotpresse sollte. Der Wagen war ziemlich neu und ich hatte mich gewundert. Harrisons Ausstrahlung war schwer zu beschreiben. Groß, breitschultrig und irgendwie gefährlich sah er aus. Er musterte mich mit einem anerkennenden Blick und zwinkerte mir zu. Beinahe sofort war es um mich geschehen.
»Lady, ich weiß, es mag Ihnen komisch vorkommen, dass dieser relativ neue Wagen verschrottet werden soll, aber mein Boss wünscht es so«, hatte er gesagt und dann mit den Schultern gezuckt. »Und was mein Boss möchte, das tue ich, ohne Fragen zu stellen. Kann ich mich darauf verlassen, dass dieses Auto nie wieder auf Washingtons Straßen unterwegs sein wird?«, fragte er und lächelte mich an. Die Grübchen auf seinen Wangen ließen mich dahin schmelzen. Also hatte ich genickt, ihm eine Bescheinigung ausgestellt und ihm gesagt, wo er den Wagen abstellen sollte.
Da es an diesem Tag drunter und drüber gegangen war, stand der silbergraue Lexus noch eine Weile herum.
Ich hatte vergessen, Tom Bescheid zu sagen, und so kam es, dass mein Bruder neugierig um das Auto herumschlich, als ich das Büro absperrte.
»He, Kelly, warum steht der Wagen hier hinten bei der Presse?«, hatte er gefragt und seine Augen glänzten, als er über den Kofferraumdeckel strich. »Der ließe sich noch gut verkaufen. Wer hat ihn gebracht?«
»Nein! Den kannst du nicht verkaufen, ich musste dem Kunden mein Wort geben«, erklärte ich und wusste, dass meinem Bruder das Herz blutete. Er hatte für fast alles Verwendung, und Autos, die noch nicht vollkommen auseinanderfielen, presste er nur schweren Herzens zu einem Klumpen zusammen.
»Na gut, aber es ist eine Schande«, seufzte er und schlug den Weg zum Haus ein.
Diesmal verstand ich seinen Widerwillen.
Eine Woche später erschien Harrison erneut. Diesmal brachte er einen dunkelblauen Honda. Sein umwerfendes Lächeln erstickte meine Fragen sofort im Keim und ich erwiderte es.
»Hallo hübsche Lady, anderes Auto, gleiche Prozedur«, sagte er, als er in der Tür zum Büro stand. »Allerdings wollte ich Sie heute fragen, ob ich Sie ausführen darf? Wie wäre es mit Essen gehen? Heute Abend?«
Ohne nachzudenken, sagte ich zu. Was war schon dabei? Ich war Single, und er war umwerfend charismatisch.
»Das ist wunderbar. Ich hole Sie ab. Sagen wir um acht?«, freute er sich, und ich begann mich auch darauf zu freuen. Erst als er weg war, dachte ich an meine Jugendliebe, J. J.. Wehmütig zog ich das kleine Bild von ihm aus meiner Handtasche und strich mit dem Finger über das lachende Gesicht. Er war Toms bester Freund gewesen und ich hatte ihn schon geliebt, als wir noch Kinder waren und den Schrottplatz zum Abenteuerspielplatz gemacht hatten. Als wir Teenager wurden und sich zwischen uns zarte Bande entwickelten, musste er wegziehen. Ich hatte mich tagelang verkrochen und wollte am liebsten sterben. Inzwischen war das fünf Jahre her, doch vergessen hatte ich ihn nie.
»Kelly, es wird Zeit, dass du dich auf einen anderen Mann einlässt. J. J. denkt schon lange nicht mehr an dich und schließlich willst du nicht als Jungfrau sterben«, hatte ich mir selbst zugeredet.

Erst als Harrison und ich schon viele Male miteinander ausgegangen waren und ich mich in ihn verliebt hatte, kam die ganze schreckliche Wahrheit ans Licht.
Regelmäßig lieferte er Autos zum Verschrotten bei uns an und immer waren es gepflegte Mittelklassewagen, für die man locker noch viel Geld bekommen hätte.
Eines Abends, kurz bevor Harrison mich abholen wollte, stand ich mit klopfendem Herzen vor dem schwarzen Pontiac, den er erst heute Morgen gebracht hatte. Auch wenn ich mir immer wieder einredete, dass es mich nichts anging, siegte meine Neugierde …
Ich öffnete die Beifahrertür und setzte mich hinein. Im Handschuhfach fand ich einen Lippenstift, einen silbernen Ohrring und ein paar leere Notizblöcke. Dann stieg ich aus, ging um den Wagen herum und öffnete den Kofferraumdeckel.

Clubhaus der Fire Devils, Dreamtown
Effi war erst zufrieden, als sie jeden Luftballon noch einmal persönlich überprüft hatte. Sie stemmte die Hände in die Hüften und sagte: »Mensch Jungs, macht doch nicht so ein Gesicht, als würdet ihr zu einer Beerdigung müssen. Gleich kommen ein paar hübsche Frauen mit süßen Babybäuchen und bringen Geschenke für unsere Enya mit.«
»Das ist es ja gerade, was mir Sorgen macht«, murmelte Navy Ragnar zu. Blood, der hinter der Theke stand, nickte zustimmend. »Ehrlich Mann, mir macht das auch mehr Angst als eine Steuerprüfung im Red Velvet.«
»Pah …, du hast gut reden. Immerhin hat deine Ol’ Lady bereits ein Kind. Unsere Mädels bekommen immer verdächtig feuchte Augen wenn sie Enya mit ihrem Monsterbauch sehen«, grummelte Ragnar.
»Ja und? Amy wünscht sich plötzlich ein Brüderchen«, erwiderte Blood und sah aus, als hätte er eine ausgewachsene Vogelspinne in seinem Getränk entdeckt.
Als die Tür des Clubhauses aufging und ein riesiger Luftballon in den Raum schwebte, verstummten auch die übrigen Gespräche. Das durchsichtige Teil mit dem Durchmesser eines Truckreifens war mit bunten Konfetti und einem Teddybären gefüllt.
Hinter dem Luftballon kam Fred Kosinski, sowohl Freund und Rechtsanwalt der Devils, als auch Enyas Anwaltspartner, zum Vorschein.
Er schien, im Gegensatz zu den Bikern kein Problem mit einer Babyparty zu haben. Freudestrahlend trat er ein und sah sich um.
»Wow, Effi, du hast dich wieder einmal selbst übertroffen«, lobte er. »Ich freue mich auf die Party. Ist unsere Hauptperson denn schon da?«

»Schleimer«, knurrte Ragnar. »Er tut, als wäre es das Normalste der Welt.«
»Du Charmeur!«, lachte Effi und hakte sich bei ihm ein. »Komm mit, wir binden den Luftballon da hinten fest. Enya und Iron sollten bald hier sein. Sie sind noch einmal kurz weg, um eine Freundin abzuholen. Wenn du vielleicht vorher etwas trinken möchtest, Blood und Frisco sind heute dafür zuständig.
Nach und nach kamen die Gäste und der Raum füllte sich.
Die Devils hielten sich auffälligerweise alle im vorderen Teil des Clubhauses auf und bemühten sich, das große Hallo zu ignorieren.
Auf dem extra bereitgestellten Tisch stapelten sich inzwischen die Geschenk und Dan,     J. J.s Dad hatte sich mit einem Bier schon mal ein Plätzchen gesucht, von wo aus er alles überblicken konnte. Turbo stupste seine Mum an. »Kümmere dich mal ein bisschen um ihn, er sieht so verloren aus.
Sofort ging Effi auf ihn zu und sprach ihn lächelnd an. Dan schien erfreut über ihre Aufmerksamkeit und bald waren die beiden in ein Gespräch vertieft.
Meg empfing die weiblichen Gäste. Hin und wieder blickte sie sich suchend nach Trouble um, und sobald sie ihn erblickte, schenkte sie ihm ein strahlendes Lächeln. Inzwischen hatte sie eine Ausbildung zur Erzieherin angefangen und aus dem verschreckten Mäuschen war eine selbstbewusste junge Frau geworden. Seit die Ghosts endgültig zerschlagen waren, hatte sie endlich mit dem Schrecken der Vergangenheit abschließen können.
Trouble und sie galten unter den Bikern als heiße Favoriten für das nächste Paar, und doch schienen die beiden Startschwierigkeiten zu haben. Es war für jeden offensichtlich, dass sie sich sehr mochten, anscheinend nur sie selbst konnten oder wollten es sich nicht eingestehen.
»Sag mal Meg«, sprach Frisco sie an, als sie an ihm vorbeiging. »Wie kommt es, dass so ein hübsches Mädchen wie du keinen Freund hat?«, fragte er und zwinkerte ihr zu.
»Wer sagt, dass ich niemanden habe?«, erwiderte sie frech.
Trouble, der das Ganze mit angehört hatte, erstarrte.
»Entspann dich, sie hat niemanden. Das weiß ich ganz sicher«, raunte ihm Turbo ins Ohr. »Vielleicht solltest du ihr endlich die Wahrheit sagen.«
»Misch dich nicht ein«, gab Trouble zurück und versuchte nicht zu zeigen, wie sehr ihn die Aussage erleichterte. Turbo musste es schließlich wissen. Meg war seine Cousine und lebte bei ihm und seiner Mum.
Kaum hatte er seine Gefühle wieder im Griff, ging die Tür auf und Henry kam herein. Der junge Cop kam in Jeans und T-Shirt, was bedeutete, dass er privat unterwegs war.
Jaz winkte ihrem Bruder fröhlich zu und Trouble bemerkte aus dem Augenwinkel, dass Meg sich in dem Moment, als sie Henry gewahr wurde, aufrichtete. Sie strich sich durchs Haar und trat auf ihn zu.
Trouble konnte ein Knurren nicht unterdrücken.
»He, Bro, was ist los?«, fragte Frisco verwundert. Er hatte bemerkt, wie sein Kumpel sich versteift hatte, und folgte seinem Blick.
»Ah, sieht aus, als hätte unsere kleine Meg doch einen Verehrer«, stichelte er und erntete einen schmerzhaften Seitenhieb.
»Streu nicht noch Salz in seine Wunden«, warnte Turbo, der das Ganze ebenfalls mitverfolgte.
»Wisst ihr was? Fickt euch!«, schnauzte Trouble und schickte sich an durch die Hintertür zu verschwinden.

Inzwischen standen Henry und Meg zusammen und unterhielten sich angeregt.
»Mein Schwager und Meg würden ein hübsches Paar abgeben.«
Turbo drehte sich um und sah Ragnar ins Gesicht. »Lass das bloß nicht Trouble hören, der dreht gerade am Rad.«
»Wieso? Ich dachte, die beiden verbindet eine rein platonische Freundschaft«, erwiderte Ragnar und sah verwundert aus.
»Ist leider nicht so einfach.«
»Na jetzt bin ich aber neugierig. Wie kommst du darauf?«, wollte der Biker wissen.
»Lange Geschichte«, winkte Turbo ab. »Außerdem weiß ich etwas, dass ich nicht sagen darf. Ich habe dem Jungen mein Wort darauf gegeben. Verstehst du? Also am besten du fragst deine Ol’ Lady. So wie ich unsere Frauen kenne, wissen die alles!«
»Ach, was soll’s, ist ja eigentlich auch egal«, meinte Ragnar achselzuckend und steuerte auf Jaz zu.
Er zog sie an sich und stahl ihr einen Kuss. »Na, wirst du mich vermissen, wenn ich in D. C. bin?«, fragte er.
Jaz klopfte ihm auf die Brust und antwortete augenzwinkernd: »Natürlich! Ich hoffe nur, du bist brav, erledigst deinen Job und kommst schnell wieder.«
»Kommt darauf an«, erwiderte Ragnar. »Genau genommen weiß ich nicht einmal, was mein Job ist. Werden wir erfahren, wenn wir J. J. treffen. Die Andeutungen, die der Pres gemacht hat, waren ziemlich vage.«
Jaz deutete auf ihren Bruder. »Sieh mal, Meg und Henry, sehen die beiden nicht süß miteinander aus?«
»Lass das bloß nicht Trouble hören. Er scheint ein Problem damit zu haben«, raunte Ragnar ihr ins Ohr.
Überrascht sah Jaz auf. »Kann nicht sein. Er ist doch …«, hastig hielt sie sich die Hand vor den Mund. »Sorry. Vergiss, was ich gesagt hae. Bitte!« Mit großen Augen sah sie ihren Biker eindringlich an.
»Du hast nicht wirklich was gesagt, Jaz, also mach nicht so einen Hype darum. Wie wäre es zur Abwechslung, wenn du deine kryptischen Andeutungen lässt und mir …«
Bevor er ausreden konnte, hatte sich Jaz aus seiner Umarmung gewunden und lief Enya und Iron entgegen.
»Frauen«, murmelte er, schüttelte den Kopf und beschloss, das Thema später noch einmal zu vertiefen.
Effi klatschte in die Hände und rief: »Alle mal herhören. Soweit ich sehe, sind wir vollzählig. Die Party kann beginnen.«

BUCHEXPEDITION/Gewinnchance

Hallo ihr Lieben, heute möchte ich euch auf die tolle Buchexpediton hinweisen, die im Moment stattfindet. Jeden Tag in dieser Woche bekommt ihr Einblicke in REBEL HEART, den 4. Teil der Fire Devils MC-Serie. Die Mädels von Bell-a-issima Booklounge haben interesssante Beiträge rund um das Buch für euch verfasst. Und das Beste ist: jeden Tag könnt ihr mitmachen, die Frage des Tages beantworten und am Ende der Woche was Schönes gewinnen.

Ein signiertes Taschenbuch, 3 eBooks im Wunschformat und 3 Goodieset warten auf euch. P.S. je öfter ihr die Fragen beantwortet, desto mehr Lose könnt ihr sammeln. Am letzten Tag wird ausgelost und vielleicht seid ihr einer der Gewinner. Die liebe Julia hat gestern den Anfang gemacht und das Buch vorgestellt. Die Frage ist ganz easy und kann jeder beantworten 😉 (ihr könnt jederzeit auch heute noch auf ihrem Blog mitmachen)

http://books-mylife15.blogspot.de/2017/03/blogtour-rebel-heart-ragnar-jaz-teil-4.html

Heute, an Tag 2 geh es weiter mit Nicoles Blog. Hier erfahrt ihr mehr über die beiden Protas Ragnar und Jaz. Die Antwort auf diese Frage erfordert schon ein bisschen Recherche, aber jeder sollte das relativ schnell herausfinden können 😉

https://buechermomente.com/buchexpedition-rebel-heart/

Ich wünsche euch viel Spaß, viel Glück und hoffe ihr macht alle fleißig mit. Vielen Dank an die Mädels, die sich mit ihren Beiträge zur Expedition immer so viel Mühe geben ❤

Es gibt viel zu tun ;)

Die LBM ist nicht mehr fern und entsprechend aufgeregter werde ich von Tag. Ich freue mich riesig liebe Freunde zu  treffen, neue virtuelle Freundschaften endlich auch persönlich zu vertiefen und vor allem freue ich mich, weil ich soooo schöne Goodies für euch, meine Leser bestellt habe. Es wird kleine Weiterlesen

REBEL HEART Ragnar & Jaz (Der Fire Devils MC 4)

*Neu*Neu*Neu*

Ab sofort ist der vierte Band der Fire Devils-Serie online.  Bis zum 1. März könnt ihr das eBook  bei Amazon zum Einführungspreis von 99 Cent erwerben (KU-Nutzer lesen wie immer kostenlos). Hier gibt es eine kleine Leseprobe:

1. Kapitel
»Der Pfad der Gerechten ist wie das Licht am Morgen.«
Altes Testament

Police Department, Dreamtown
Ragnar
Konnte ein Tag eigentlich beschissener anfangen?
Wütend stapfte ich die Treppen zum Police Department hinauf.
Kaum war der neue Sheriff in der Stadt, wollte er uns anscheinend zeigen, wer die dickeren Eier hatte.
Bis jetzt hatte ich diesen Norman Gordon noch nicht zu Gesicht bekommen, aber es war das dritte Mal in dieser Woche, dass einer von uns Devils antreten musste.
Diesmal hatte es mich erwischt, und dabei war gerade erst Mittwoch. Wenn man also davon ausging, dass er mindestens einmal an jedem Tag der Woche einen von uns in sein Büro bestellte, standen die Chancen gut, dass er in etwa zwei Wochen jeden Devil persönlich kannte. Zumindest wusste ich schon, was mich in etwa erwarten würde.

Meine Laune wurde auch nicht besser, als mich ein weiblicher Cop von oben bis unten musterte und mir dann hochnäsig zu verstehen gab, dass ich noch Platz nehmen sollte. Der Sheriff würde mich dann holen.
Ich hatte schon Abraham Tanner, Gordons Vorgänger, nicht sonderlich gemocht und versprach mir nicht viel vom neuen Sheriff.
Vielleicht lag es einfach an den Uniformen, die die Typen trugen.
Geschniegelt und gebügelt agierten sie die meiste Zeit als Sesselfurzer und die Drecksarbeit mussten immer die rangniedrigeren Cops erledigen.

Gelangweilt fläzte ich mich in den Stuhl und streckte meine langen Beine aus. Amüsiert malte ich mir aus, wie lustig es wäre, wenn einer dieser Lackaffen über meine Füße stolpern würde.
Im Police Department war nicht viel los. Dreamtown war ein beschauliches Städtchen, und die Kriminalitätsrate war ziemlich gering im Vergleich zu anderen Städten mit der gleichen Einwohnerzahl.

Die Tür zum Büro des Sheriffs ging auf und ich blickte auf.
Heraus trat eine junge Frau, die sofort meine Aufmerksamkeit erweckte.
Ihre Frisur war ein Hingucker. Während sie über dem linken Ohr ihren Schädel rasiert hatte, trug sie ihre blau und pink schillernden Haare auf die andere Seite frisiert und zu einem Zopf geflochten, der ihr über die rechte Schulter fiel.
Als sie sich umdrehte, erkannte ich ein Lippenpiercing und mehrere Ohrlöcher, in denen kleine silberne Ringe baumelten.
Wahrscheinlich hatte man sie beim illegalen Anschaffen auf dem Straßenstrich erwischt.
Sie schloss die Tür hinter sich und ging an mir vorbei, ohne über meine langen Beine zu stolpern.
Ich blickte ihr hinterher und bemerkte anerkennend den knackigen Hintern in der löchrigen schwarzen Jeans.
Ein bunter Batikbeutel hing über ihrer Schulter und baumelte an ihrer Hüfte.
Ich hatte sie hier noch nie gesehen. Vielleicht war sie neu zugezogen oder einfach nur auf der Durchreise.
Hätte ich jetzt nicht diesen völlig überflüssigen Termin beim Sheriff, würde ich sie vielleicht sogar ansprechen, weil mich ihre verrückte Erscheinung neugierig machte. Gerade als ich mit dem Gedanken spielte, ihr nachzugehen, ging die Tür auf und ein Mann, ich schätzte ihn auf Mitte fünfzig, trat heraus.
»Mr. Svennson?«
Ich nickte und sprang auf.
»Ich bin Sheriff Norman Gordon«, stellte er sich knapp vor, vermied es aber, mir die Hand zu geben. Auch gut. Ich mochte Körperkontakt mit Menschen, die mir nichts bedeuteten, sowieso nicht.
Er deutete mir an einzutreten und schloss die Tür hinter uns.
»Bitte nehmen Sie Platz.«
Der Stuhl, auf den ich mich setzte, ächzte unter meinem Gewicht.
Neugierig starrte ich ihn an. Ich hatte nicht vor, irgendetwas zu sagen, bevor er es tat.

»Wahrscheinlich fragen Sie sich, weshalb ich Sie hergebeten habe«, begann er.
Ich verschränkte die Arme und wartete auf eine Erklärung.
»Nun, mein Vorgänger, Abraham Tanner, hat, wie mir zu Ohren gekommen ist, einige Geschäfte, sagen wir mal – gebilligt. Ich werde das nicht tun. Um es gleich vorab klarzustellen.«

Häh? Ich wurde nicht ganz schlau daraus, was er meinte. Sicherheitshalber schwieg ich weiter und musterte ihn stattdessen eingehend.
Er trug sein grau meliertes Haar militärisch kurz geschnitten und überhaupt sah er ziemlich steif aus. Die Uniform saß perfekt und ich konnte mich des Eindrucks nicht erwehren, dass hier ein Hüter von Recht und Ordnung vor mir saß, mit dem nicht zu spaßen war.
»Sie gehören zum ortsansässigen Rockerclub Fire Devils, richtig?«
Witzbold. Schließlich prangte auf meiner Kutte unübersehbar das Colour des MCs. Erwartete er jetzt wirklich eine Antwort von mir?
Anscheinend, denn er sah mich fragend an.
»Richtig. Ich bin Sergeant at Arms«, sagte ich schließlich.
»Was bedeutet?«, hakte er nach.
Ich war mir ziemlich sicher, dass er genau wusste, was ein Sergeant at Arms zu tun hatte, und verdreht genervt die Augen.
»Hören Sie, Sheriff. Sie haben in den letzten drei Tagen drei Männer meines Clubs antreten lassen, und jetzt wollen Sie mir weismachen, dass Sie nichts über meine Stellung im Club wissen?«

Zu meiner Überraschung lächelte er. Aber nur ganz kurz, sodass ich fast dachte, ich hätte mich getäuscht.
»Sie haben recht, Mr. Svennson. Natürlich weiß ich es längst. Ich habe in Nevada in einem Sonderermittlerteam für Bandenkriminalität gearbeitet. Die Rangordnung eines MCs ist mir also vertraut.
»Moment!«, warf ich ein, denn jetzt nahm das Gespräch eine Richtung an, die ich nicht tolerieren wollte. »Ein MC hat nicht zwangsläufig einen kriminellen Hintergrund.«

Gordon beugte sich vor und starrte mich aus seinen blaugrauen Augen an.
»Nicht immer. Aber meistens schon«, antwortete er.
»Was wollen Sie von mir?«, fragte ich genervt. Mir war bewusst, dass es Menschen gab, die einen Kuttenträger schon deshalb verurteilten, weil er die Farben seines Clubs trug und ein Motorrad fuhr. Was der Sheriff jedoch andeutete, ging mir gewaltig auf den Sack.

Gordons Gesicht nahm einen harten Ausdruck an. Er erinnerte mich an die Mimik, die Navy manchmal zur Schau trug. Unerbittlich und grimmig.
Er deutete mit zwei Fingern seiner Hand auf seine Augen, dann auf mich.
»Ich werde Sie und Ihren Club im Auge behalten.«

Ich stand auf. Was für ein Arsch. Glaubte er, ich hatte jetzt Angst vor ihm?
»Da bin ich aber froh, Mr. Gordon. Dann können meine Jungs und ich ja ganz beruhigt sein und endlich ruhig schlafen«, sagte ich, und den Sarkasmus in meiner Stimme konnte er unmöglich überhört haben.
Er ließ mich unbehelligt gehen.
Draußen kniff ich die Augen zusammen. Die Sonne blendete mich.
Während ich mir eine Zigarette aus der fast leeren Packung schüttelte, dachte ich über den neuen Sheriff nach.
Glaubt er tatsächlich, uns einschüchtern zu können, wenn er uns so kam?
Ich machte ein paar hastige Züge und schnippte dann die Kippe auf die Straße.
Hätte Gordon das gesehen, hätte er mich wahrscheinlich gleich in U-Haft gesteckt …
Bei meiner Harley angekommen, sah ich aus dem Augenwinkel die Hippie-Tussi. Sie saß auf einem Betonpfeiler, der zur Abgrenzung der Parkplätze vor dem Department diente.
Interessiert beobachtete ich, was sie tat. Irgendetwas an ihr weckte meine Neugierde. Vielleicht weil sie so eine schillernde Erscheinung war, die man nicht jeden Tag in Dreamtown zu sehen bekam.
Sie schien einfach nur dazusitzen, hatte die Augen geschlossen und streckte ihr Gesicht in die Sonne.
Als hätte sie meine Blicke gespürt, öffnete sie die Augen und sah mich geradewegs an.
Ich fühlte mich ertappt.
Fuck, plötzlich kam ich mir vor wie ein Spanner.

»Hi«, rief sie mir zu und grinste mich frech an.
Ich nickte ihr lediglich zu und schwang mich auf den Sattel meiner Maschine.
Plötzlich kam mir die Gelegenheit, sie anzusprechen, nicht mehr so reizvoll vor. Wahrscheinlich würde ich sie sowieso nie wieder sehen.
Der satte, unverwechselbare Klang meines Babys war Musik in meinen Ohren.
Ich bemerkte, dass sie mich beobachtete, als ich meinen Helm aufsetzte und schließlich auf die Straße einscherte.

Heute war ich dran, Amy aus der Vorschule zu holen, also musste ich mich sputen. Auch wenn die Kleine liebend gerne auf meiner Harley mitgefahren wäre, Blood würde mich umbringen, wenn ich sie damit nach Hause bringen würde.
Also fuhr ich ins Clubhaus und stieg in den Jeep um.
Mein Bruder und V. P. der Devils, Blood, hatte uns ziemlich überrascht mit der neuen ›Familiennummer‹. Bisher war er weder der große Kinderfreund noch der Mann für eine feste Beziehung gewesen. Als die dunkelhäutige Angel Jordan in sein Leben trat, änderte sich das allerdings. Ich grinste vor mich hin. Lange vor ihm hatte ich gewusst, dass diese Frau meinen Freund zähmen würde. Aber wenn ich eine Andeutung darüber machte, wurde er beinahe aggressiv und bot mir eine Abreibung an.

Ich lenkte den Wagen zur William Anderson Vorschule und reihte mich in die Schlange der Wartenden ein.
An die abfälligen Blicke der anderen Eltern hatten meine Brüder und ich uns gewöhnt.
Wenn diese ›Möchtegern-Elitefamilien‹ wüssten, dass es unter den hochrangigen Bürgern unserer hübschen Stadt mehr Abschaum gab als in den einfachen Arbeiterfamilien, wären sie sicher überrascht.
Genau das war nämlich der Grund, weshalb Angels Tochter in diese Vorschule ging und stets von einem von uns abgeholt wurde.
Morgens übernahm diesen Part immer Blood selbst. Nachmittags wechselten wir uns ab.

Während ich wartete, gingen mir die Ereignisse der letzten Wochen durch den Kopf.
Iron, unser Pres, war immer noch mit seiner Ol’ Lady in Irland, wo sie als Zeugin in einem großen Prozess gegen ihren Ex-Verlobten aussagen musste. Wenn sie nicht bei Gericht waren, erkundeten sie die Insel, auf der Enya aufgewachsen war.
Sollten sie ruhig. In Dreamtown war zwar viel passiert seit ihrer Abreise, doch Blood hatte alles im Griff.

Frisco, unser Bruder aus dem Chapter in Sacramento, hatte hier Wurzeln geschlagen und überlegte, zu uns überzuwechseln. Der lässige Kerl mit dem Rauschebart würde gut zu uns passen und deshalb nahm ich an, dass früher oder später die Abstimmung über seine Aufnahme positiv ausging.
Der Schulgong ertönte und ich stieg aus. Gleich würde die kleine Amy über den Vorhof laufen und sich suchend umblicken.
Unweit von mir unterhielten sich zwei topgestylte Frauen und sahen immer wieder verstohlen zu mir herüber.
»Unmöglich! … Diese Frisur … ständig irgendwelche anderen … und dann die Kleidung … passen überhaupt nicht hierher.«
Natürlich, sie redeten über mich und meine Kumpels.
Spießer! Sollten sie ruhig glauben, dass Anzugträger bessere Kerle waren. Wenn sie wüssten …
Ich drehte mich zu ihnen um und setzte zu einem breiten Grinsen an. Abrupt unterbrachen sie ihr Gespräch und sahen mich argwöhnisch an.
Genau in dem Moment, als ich überlegte, ob ich etwas echt Nettes über ihre Botox-gepushten Lippen sagen sollte, kam Amy angelaufen.
»Hallo, Wickie!«, rief sie mir schon von Weitem freudestrahlend zu.
Ein Seufzen entwich mir. Die Kleine hatte einen Narren an mir gefressen, und wenn sie nicht an Blood hing wie eine Klette, hielt sie sich an mich. Der Spitzname, den sie mir verpasst hatte, belustigte alle, und gerade in diesem Augenblick machte er das Bild des bösen Bikers total zunichte.
Ich begrüßte sie mit Getto-Faust – das liebte sie – und hielt ihr dann die Wagentür auf.
»Bloß schnell weg hier«, zwinkerte ich ihr zu. »Diese beiden Tussis sind der Meinung, dass Kerle wie ich hier nichts zu suchen haben.«

Warum das so lange dauert und ich mir manchmal die Haare raufe …

Nach meinem Debütroman, Heroes – Blutsbrüder, den ich 2013 mehr oder weniger  blauäugig auf die Welt losgelassen habe, musste ich viel Lehrgeld bezahlen. Vernichtende Bewertungen, persönliche Angriffe – die zum Teil sehr beleidigend waren und das unschönste war eine „ganz und gar nicht nette“ Rezension einer Autorenkollegin, die im gleichen Genre schreibt. Weiterlesen