Wer nicht wirbt, stirbt!

Klingt dramatisch, nicht wahr?

Ist aber schon etwas  dran. Ein erfolgreicher Unternehmer hat diesen Spruch zu seinem Lebensmotto gemacht und alles und jeden mit Werbung überschüttet.
Als Autorin möchte man eigentlich nur schreiben und gelesen werden. Das mit dem Schreiben ist einfach: immer wenn man Zeit dazu hat, setzt man sich an dem PC und haut in die Tasten. Das mit dem gelesen werden ist schon schwieriger. Wenn keiner dein Werk kennt, wird es auch nicht gelesen. Dann ist die Arbeit von Monaten umsonst und das Geld für Korrektur und Coverdesign zum Fenster hinausgeworfen. Was also tun?
Richtig: Werben!
Manchmal ist es echt lästig, aber ein notweniges Übel. Natürlich möchte ich meine Geschichten verkaufen und deshalb muss ich werben. Ich möchte bei Amazon ein gutes Ranking erreichen, damit ich gesehen werde und Leser auf mein Buch aufmerksam werden. Ich muss Lesezeichen drucken lassen, um den Lesern, welche Taschenbücher direkt bei mir kaufen, ein kleines Goodie dazuzulegen. Ich biete Covertassen an und überlege mir was ich mir sonst an Werbematerial leisten kann. Wichtig ist auch die Präsenz auf meiner Facebookseite und meinem Blog. Die Büchergruppen in denen ich bin, sollte ich auch nicht vernachlässigen, Blogger und Freunde, Leser, die meine Seite geliket haben – alle sollte man von Zeit zu Zeit bei Laune halten …
Manchmal gelingt mir das gut, manchmal weniger gut. Vielleicht nerve ich euch hin und wieder, doch glaubt mir, ich kämpfe um jedes Däumchen und freue mich umso mehr, über eure Reaktionen und Interaktionen. Ich freue mich über Rezensionen und Kommentare und ich bemühe mich, nicht von euch vergessen zu werden, während ich an einem neuen Buch schreibe. Sobald es fertig ist, beginnt der Kreislauf von Neuem. Werben, aufmerksam machen, um Rezensionen bitten! Bezahlte Werbung ist teuer und die Eurostückchen, die ich ausgebe, ergeben einen Berg, der wieder abgetragen werden will.
Gewinnspiele bringen große Aufmerksamkeit, kosten aber wieder Geld. Was ich damit sagen will ist folgendes: ich bin Autorin und kein Werbeprofi. Auch kein Steuerfachmann. Ich will eigentlich schreiben, muss aber eine akribische Buchführung machen (so ganz nebenbei) und Marketing. Ich muss zusehen, dass ich in der Masse von Autoren nicht untergehe und dafür brauche ich euch. Seht es mir bitte nach, wenn es Zeiten gibt, in denen ich wenig von mir hören lasse. Seht es mir bitte nach, wenn ich dann wieder öfter präsent bin, um mein neues Buch zu bewerben. Und seht es mir nach, wenn ich euch um eine Rezension bitte. Auch sie sind wichtig, aber ich kann sie nicht beeinflussen. Ich kann niemanden zwingen, ein paar Sätze zu schreiben, die mir helfen.

Und jetzt? Ich veröffentliche diesen Beitrag und öffne dann mein neues Projekt. Ich begleite Trouble und Meghan, hoffe, dass ich die beiden irgendwie zusammenbringe und tauche für die nächsten Stunden komplett unter.

 

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Weihnachtswahnsinn – aus dem Alltag einer Zustellerin

Alle Jahre wieder …

beginnt der Weihnachtswahnsinn für die Zusteller der Deutschen Post meistens schon im September, steigt im Oktober kräftig an und erreicht seinen Höhepunkt … meistens erst an Heilig Abend. Ja. Richtig. Die letzten Tage vor dem besinnlichen Fest sind noch einmal Stress pur. Die Zusteller verlassen sehr früh das Haus und kehren sehr spät zurück. In der Zeit dazwischen schleppen sie Weihnachtskarten- und Briefe, Werbung, Zeitschriften und natürlich Unmengen an Päckchen, Paketen und Warensendungen. Wenn sie Glück haben bei trockenem Wetter und freien Straßen, mit weniger Glück bei Kälte, Regen, Schnee und Eis.

Was sich viele Kolleginnen und Kollegen, die in der Stadt arbeiten,  gar nicht vorstellen können, ist bei uns auf dem Land doch sehr real. Die Schneeketten müssen mit, wenn man auf dem Land zustellt.

Es ist kalt, es hat geschneit wie verrückt. Auto vom Schnee befreien, Scheibe abkratzen und dann beten, dass der Diesel anspringt.

Puh, geschafft. Jetzt beladen. Die Pakete und Päckchen türmen sich, wollen eingescannt und mit Bedacht eingeladen werden. So viel wie möglich muss mit und was ich zuerst brauche sollte nicht ganz hinten liegen. Logisch, oder? So, das wäre auch erledigt und jetzt dick einpacken, denn es ist schweinekalt. Die dicken Winterstiefel, Schal, Mütze und Handschuhe (mit denen man nicht gut arbeiten kann, weil sie einen einfach behindern) und die Winterjacke, dann kann es losgehen. Die Hauptstraßen sind geräumt und gestreut, es geht gut voran. Aber leider habe ich heute wieder den Bezirk außerhalb der Stadt. Erfahrungsgemäß liegen hier immer ein paar Zentimeter mehr Schnee und die Wege zu den einzelnen Gehöften, die ich anfahren muß sind wegen dem vielen Schnee nur noch zu erahnen. Ich setze den Blinker und verlasse die Hauptstraße. Fahre mit einem mulmigen Gefühl den Hügel hinunter, der mich zu einem kleinen bewohnten Schlösschen führt. Es ist nur im Winter, wenn die Bäume kahl sind von der Straße aus zu erahnen. Räumdienst? Fehlanzeige! Das ist ein Privatweg, den die Stadt nicht anfährt um ihn zu räumen. Hier ist der ungeteerte Weg höchstens glatt gefahren, also schön langsam, damit ich ja nicht ins Rutschen komme. Unten angekommen, atme ich erst mal auf. Vor dem großen schmiedeeisernen Tor halte ich an und stehe fast bis zu den Knien im Schnee als ich aussteige. Schnell die Briefpost und die Pakte aus dem Auto zusammensuchen und dann ab durch das Tor, zum Schlösschen. Zum Glück macht gleich jemand auf, sodass ich mich schnell wieder auf den Rückweg machen kann.
Da beginnt dann aber das Problem. Runter ging, aber rauf? Keine Chance. Mitten im Berg lässt mich das Auto im Stich und ich fluche laut. Mist. Muss ich tatsächlich die Schneeketten aufziehen?
Ja! Ich muss!
Ich setze vorsichtig zurück um den Wagen auf einem geraden Stück anzuhalten. Dann geht es los. Zwar habe ich schon einmal bei trockenem Wetter geübt und weiß theoretisch, wie die blöden Dinger anzubringen sind, doch die klammen Finger und der viele Schnee machen es mir nicht leicht. All das kostet mich Zeit. Kostbare Zeit an Tagen wie diesen, wenn das Auto bis unters Dach vollgestopft ist und ich sogar noch mindestens einmal nachladen muss, um all die Pakete zuzustellen.
Aber ich schaffe es und komme – oh Wunder, auch den Berg hoch. Bevor ich auf die „richtige Straße“ fahre, müssen aber die Schneeketten wieder abmontiert und im Auto verstaut werden. Wieder braucht das Zeit, die ich eigentlich nicht habe …

Die Stunden verfliegen irgendwie und ich habe das Gefühl, mein Auto wird nicht leer. Mein Magen knurrt, die Finger sind klamm und die Laune auf dem Tiefpunkt. Viele denken vielleicht: wieso friert sie? Tja, ganz einfach, der Motor des Postautos wird nicht warm, weil ich ihn alle paar Meter abstellen muss und er so nie seine Betriebstemperatur erreicht. Früher, als ich noch auf dem Fahrrad unterwegs war, habe ich nicht so gefroren weil mir durch das Treten in die Pedale warm geworden ist.
Aber es gibt doch immer wieder Menschen, die einem wie rettende Engel erscheinen. Frau Moll erwartet mich schon und steht mit einer riesigen Blechdose in der Tür.
„Für sie!“, mit diesen Worten überreicht sie mir die Dose. Ich bedanke mich und linse neugierig hinein. Darin erblicke ich die schönsten Plätzchen, liebevoll verziert, jedes für sich ein wahres Kunstwerk und mir läuft das Wasser im Mund zusammen. Ich bedanke mich herzlich und sobald ich im Auto sitze, wandert das erste auch schon in meinem Mund. Mhmmm … fantastisch. Nougat, Karamell, kandierte Kirschen, helle und dunkle Schokolade … lauter Kalorienbomben, aber einfach mega lecker, und mein Blutzuckerspiegel ist auch wieder in Ordnung nachdem ich die halbe Dose aufgefuttert habe.

Es wird spät, die Uhr arbeitet gegen mich. In den Häusern gehen die Lichter an, die weihnachtliche Beleuchtung im Garten auch – nur ich stapfe noch unverdrossen durch den Schnee …

In den letzten Tagen vor Weihnachten werde ich immer wieder erwartet und Schokolade, Lebkuchen, Pralinen, Wein und Sekt wandern in mein Auto. Ein kleines Dankeschön meiner Kunden. Oft bekomme ich einen Umschlag mit einer schönen Karte darin, auf der rührende, persönliche Worte stehen. Manchmal steckt mir jemand einfach so einen Schein zu, manchmal bekomme ich auch etwas selbst gebasteltes. Ein wunderschöner großer Papierstern schmückt schon seit Jahren mein Haus in der Weihnachtszeit und Kerzen in hübschen Gläsern tauchen das Zimmer in warmes Licht. Egal was es ist, ich freue mich über jedes Geschenk und sei es noch so klein. Persönliche Worte auf einer Karte bedeuten mir sehr viel und lassen mich den ganzen Stress überstehen. Ein Kerzenhalter, selbst gestrickte Socken, sogar Zigaretten und ein Feuerzeug dazu, ein Glas Rumtopf, Duschgel, Pflegecreme, Weihnachtssterne oder selbst gebackener Stollen – all diese kleinen Dinge bedeuten mir viel. Sie sind eine Anerkennung für meine Arbeit, denn sie kommen von Herzen. Genau das war es, was ich an meinem Job geliebt habe: die Menschen! Es kommt nicht darauf an, wie viel man von jemandem bekommt, wichtig ist, dass sich jemand Gedanken gemacht hat und mir eine Freude machen wollte. Dass sich jemand an den Tisch gesetzt hat und mir ein paar persönliche Worte geschrieben hat. Ein warmer Händedruck und ein aufrichtiges „Dankeschön für die Arbeit, die Sie bei jedem Wetter das ganze Jahr über leisten“, tun so gut.

Ich gestehe, dass ich selbst oft online bestelle. Wenn man auf dem Land wohnt, ist das so praktisch – ich kann Preise vergleichen und habe einfach eine riesige Auswahl, ohne mich mit Parkplatzproblemen herumschlagen zu müssen. Aber ich weiß auch, wie anstrengend der Job eines Zustellers ist – und aus diesem Grund liegt bei uns kurz vor Weihnachten für den Zusteller ein Päckchen bereit. Ein kleines Dankeschön für seine Arbeit.
Vielleicht habt ihr ja auch jemanden, bei dem ihr euch bedanken möchtet. Bei Freunden, die immer für euch da sind, bei Nachbarn, die eure Blumen gießen, wenn ihr im Urlaub seid, ganz egal …
Und vielleicht schleppt euer Zusteller, oder eure Zustellerin auch das ganze Jahr über Pakete zu euch nach Hause, schlittert über glatte Straßen, kämpft sich durch den Schnee oder wird nass bis auf die Haut …
Weihnachten ist ein schöner Zeitpunkt DANKE zu sagen.

Ich wünsch euch allen noch eine schöne Adventszeit ❤

November-Blues?

Dann habe ich etwas für euch. Ab sofort gibt es ALLE Teile der Fire Devils MC-Serie zu je 99 Cent. Das Angebot gilt bis Sonntag und ist eine gute Möglichkeit für alle, die die Jungs vom MC aus Dreamtorn noch nicht kennen, oder diejenigen, die die Reihe vervollständigen wollen. Mit den Members und ihren Ol`Ladys könnt ihr dem November-Blues entfliehen. Garantiert!

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99 Cent

Ein neues Kapitel in der Geschichte der Fire Devils

Auch wenn es ein Weilchen gedauert hat, jetzt ist es amtlich. Der 8. Teil der Fire Devils MC- Serie ist fertig und kann bereits als eBook bei Amazon erworben werden.

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Wie immer folgt natürlich eine Taschenbuchausgabe, die aber noch ein wenig auf sich warten lässt. Ein Taschenbuch zu formatieren  braucht Zeit und vor allem Geduld. Wenn im Hause Hunt eine Veröffentlichung ansteht, bleibt der Boden schmutzig, Hund und Mann werden ignoriert, das Feuer im Kamin geht öfter mal aus und die Küche bleibt kalt. Wenn dann auch noch das Programm spinnt, kann es schon mal vorkommen, dass Mrs. Hunt gepflegt ausrastet 😉
Bis endlich alles im Kasten ist, galoppiert der Puls jenseits von gut und böse, steigen Kaffee- und Nikotinkonsum in schwindelnde Höhen und werden am Telefon diverse Anrufe abgewürgt. Schlagartig mit dem Drücken des „Veröffentlichen“ Knöpfchens wird es wieder besser. Bye bye Hulk … von nun an musst du dich alleine in der Welt zurechtfinden. Du darfst auf den eBook Readern der geneigten Leser und Leserinnen einziehen und dein Schicksal ist besiegelt. Apropos Schicksal: In diesem Buch schlägt es mit voller Wucht zu. Es ist gnadenlos und gemein. Es verändert Hulks Leben völlig und wirft ihn in ein tiefes dunkles Loch. Wie gut, dass er Freunde und Familie hat, die ihn nicht aufgeben …

Für mich beginnt jetzt die Zeit des Wartens und Bangens. Bekomme ich Feedback von euch? Wenn ja, wird es positiv oder eher negativ sein?

Aber wie auch immer … ich hatte Spaß daran, Hulk, Iron, Frisco, Navy, Blood, J. J., Trouble, Ragnar und Co zu begleiten und wünsche euch ebenso viel Spaß beim Lesen ❤

 

 

Das hat man nun davon …

Zwei Coverentwürfe und ich kann mich nicht entscheiden. Um ein bisschen Feedback von meinen Leserinnen und Lesern zu bekommen, habe ich beide Entwürfe auf meiner Facebookseite vorgestellt. Und auch wenn ich es schon ahnte, es bleibt schwierig, auch wenn sich alle einig sind, dass der Kerl ziemlich lecker aussieht 😉
Beide sind echt cool. Beide passen zur Geschichte. Das Casino – hier:

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Oder die Spielkarten – hier:

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Am Ende des Tages wird wohl eine Strichliste entscheiden, welches es werden wird. So groß ist der Unterschied ja nicht.

Also wer noch eine Meinung dazu hat und mir seinen Favoriten mitteilen möchte, einfach Kommentieren. Und auf die Frage, wann das Buch erscheint, gibt es nur eine Antwort: sobald ich fertig bin – aber ich beeile mich ❤ Versprochen!

 

 

Gabbiano, die Möwe

Die schönsten Geschichten schreibt doch das Leben.

Meistens treffen wir während unserer täglichen Revierfahrt auf Landwirte, die ihre Felder bestellen, oder Waldarbeiter. Eher selten auf Hundebesitzer, welche ihre vierbeinigen Freunde ausführen – nichts außergewöhnliches also. Wenn man allerdings auf einen Fremden mit einer Möwe trifft, die ganz entspannt auf dessen Hand liegt, dann ist das doch etwas besonderes. Zugegeben, ich musste zweimal hinsehen, weil ich meinen Augen nicht traute. Neugierig, wie ich nun mal bin, konnte ich es mir natürlich nicht verkneifen, den Spaziergänger zu fragen, was es mit der Möwe auf sich hat. So ist das halt, wenn man Geschichtenerzähler ist, man hinterfragt alles und wittert überall Inspiration.

Der Mann, mittleren Alters, war sehr nett und erzählte mir, dass er die Möwe mit einer Flügelverletzung an einem Strand gefunden hat. Da wir in der tiefsten Oberpfalz nun mal weit und breit keinen Strand habe, wollte ich natürlich wissen, wo er das Vögelchen denn aufgefunden hatte. In Italien. Aha! Ich muss recht überrascht ausgesehen haben, denn er erzählte mir bereitwillig, dass er sie während eines Italienurlaubes am Strand aufgegabelt und zu einem Tierarzt gebracht hatte. Der Arzt machte ihm wenig Hoffnung, denn die Möve war sehr schwer verletzt. Allen schlechten Prognosen zum Trotz päppelte er sie auf. Und siehe da, sie begann zu fressen und wurde zutraulich. Nur fliegen konnte sie nicht mehr. Auf meine Frage, wie sie denn heißt. Ich tippte ja auf Jonathan – für mich naheliegend ;), antwortete er: Gabbiano. Das ist italienisch und bedeutet Möwe. Sie ist nämlich ein er!

Seit fünf Jahren ist Gabbiano nun schon der Begleiter dieses Tierfreundes. Und immer wieder wird er natürlich auf seinen ungewöhnlichen Freund angesprochen. Der Mann betonte, dass dies nicht der Grund ist, Gabbiano überall hin mitzunehmen – Gabbiano ist sein Freund geworden. Er fühlte sich verantwortlich und sorgt für ihn. Alleine könnte er auch nicht überleben. Während wir reden blickt Gabbiano mit seinen Knopfäugelchen aufmerksam umher. Als ein Mäusebussard über uns hinweg fliegt, wird er hektisch. Leise redet der Mann auf ihn ein und streichelt ihm über den Kopf. Man erkennt ganz deutlich, dass Gabbiano seinem Menschen vertraut, denn er beruhigt sich schnell wieder.

Ich war so fasziniert, dass ich vergessen hatte, ihn zu fragen, ob ich ein Foto machen darf – schade. Und auch, wenn es nur eine ganz kleine Geschichte über eine ungewöhnliche Freundschaft ist, ich wollte sie euch einfach erzählen, weil sie mich berührt hat.

Ein Sommer ganz für mich.

Ihr Lieben, falls ihr euch fragt, wo ich mich versteckt habe, oder ob ich überhaupt noch am Leben bin: JA, ich lebe definitiv noch und versteckt habe ich mich draußen in der Natur. Im wahrsten Sinne.
Gesundheitlich ein bisschen angeschlagen (Schultergelenksentzündung, angerissene Sehne, Arthrose in den Fingergelenken), habe ich den herrlichen, heißen Sommer genutzt, um das zu tun, was mit gut tut.
Ich war getarnt in der Natur unterwegs, habe ganz viel Zeit am #schoenstenortderwelt verbracht – in unserem Revier, und ausgiebig meine neue Kamera und das Teleobjektiv getestet.
Iron & Co habe ich zwar nicht ganz zur Seite gelegt, aber schon ein wenig vernachlässigt. Manchmal habe ich mich gefragt, ob ich ein schlechtes Gewissen haben sollte deswegen, doch dann bin ich zu dem Schluss gekommen, dass ich mir die Freiheit nehmen kann, die ich will und brauche.
Zwei, drei oder mehr Bücher im Jahr zu veröffentlichen setzt einen gewaltig unter Druck. Druck bedeutet Stress. Stress ist gar nicht gut für den Körper und schon überhaupt nicht für die Seele.
Kurzum: mir geht es gut, ich habe viele wunderschöne Bilder gemacht, tolle Tage an der Ostsee verbracht, Zeit mit meiner Familie und den vier Enkelkindern genossen und bin jetzt wieder voll da.
Hulks Geschichte nähert sich dem Ende und vorerst wird sie die letzte mit den Fire Devils sein. Ich sage bewusst: vorerst!
Wer weiß, was noch alles passiert und wer weiß, ob ich die Jungs einfach so ziehen lassen kann?

Jetzt mache ich mich auf jeden Fall daran, DARKEST HOUR zu vollenden. Dann geht es weiter mit überarbeiten und herumfeilen. Der nächste Schritt wird sein, dass ich mir ein paar Meinungen und Kritik von meinen Testlesern einhole – und dann – ihr ahnt es, heißt es wieder überarbeiten.
Wenn ich das Gefühl habe, jetzt passt es, kommt Hulks Geschichte in die Hände meiner beiden Korrektorinnen.
Dies alles ist nicht in zwei Wochen erledigt und ich bitte euch noch um Geduld. Zum Glück gibt es ja genug  wunderbare Autorinnen/Autoren, die für Lesestoff sorgen, um die Zeit zu überbrücken 😉

Zwei einschneidende Erlebnisse haben mir bewusst gemacht, wie kostbar das Leben und vor allem die Gesundheit sind.

Zum Nachlesen: https://jagdherzblut.wordpress.com/2018/08/30/ein-schreckliches-erlebnis-und-die-stunden-danach/

Und dann hatte ich im Urlaub noch eine Begegnung, von der ich euch kurz erzählen möchte:

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Am Schlösschen Sundische Wiese beschlossen wir eine kleine Pause zu machen und holten uns am Kiosk eine heiße Gulaschsuppe. An einem Tisch unter einem Schirm machten wir es uns bequem und aßen.
Am Nachbartisch stand ein Rollstuhl. Eine junge Frau hantierte daran herum und wechselte einen der Reifen. Ein junger Mann saß daneben auf einem Stuhl und konnte sich kaum bewegen. Seine Schädeldecke war merkwürdig verformt. Ich vermute, dass er einen Unfall hatte …

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Die Beiden trugen die gleichen Ringe –  ich denke, dass sie verheiratet waren.
Die Frau bestellte Fischbrötchen, orderte Getränke, packte den kaputten Reifen in die Mülltonne, schob den Mann mitsamt Stuhl näher an den Tisch und holte eine Urinflasche aus ihrem Rucksack. Sorgsam deckte sie ihn mit einer Decke zu, rückte die Flasche darunter zurecht und ging selbst zur Toilette.
Als das Essen kam, setzte sie sich neben ihn und fütterte ihn, bevor sie selbst ihr Fischbrötchen aß.
Danach leerte sie die Urinflasche und holte ihr Fahrrad – ein Rollstuhlrad, bei dem der Rollstuhl vorne mit dem Fahrrad verbunden werden kann. Inzwischen fing es an zu nieseln. Die junge Frau war für alles gerüstet und zog einen Regenumhang aus der Fahrradtasche. All das tat sie mit einer Souveränität, die ich bewunderte.
Wir hatten aufgegessen und brachen auf. Auf dem Weg zum Parkplatz kamen mir die Tränen. Ich nahm die Hand meines Mannes und sagte ihm, wie glücklich ich bin, dass es uns gut geht. Er verstand sofort.
Mein tiefer Respekt galt dieser jungen Frau, die keine Mühe gescheut hat, mit ihrem Partner diesen Ausflug zu machen. In solchen Momenten wird mir immer bewusst, wie viel Glück ich habe, und dass nichts Selbstverständlich ist. Deshalb bin ich dankbar, dass meine Familie gesund ist, und die Wehwehchen, die mich plagen, erscheinen dagegen unbedeutend. Vielleicht braucht es hin und wieder so ein Erlebnis, damit man weiß, wie gut es einem geht. Damit man schätzt, dass der geliebte Partner gesund ist und man unbeschwert Urlaub machen kann.

Nicht Geld und Erfolg sind wichtig – nein: Zufriedenheit, Gesundheit und Liebe!
Familie und Freunde, mit offenen Augen durch das Leben gehen, demütig und dankbar sein für die kleinen Dinge des Lebens.
In diesem Sinne wünsche ich euch, dass ihr euch über einen Sonnenuntergang, einen Regenbogen, Vogelgezwitscher, Sonnenstrahlen im Gesicht und eine herzliche Umarmung genauso freut, wie über Regentropfen am Fenster, ein warmes Feuer während eines Herbststurmes, ein nettes Wort und vor allen Dingen liebe Menschen, die euch in eurem Leben begleiten.

 

 

 

 

Hier kommt die Siegergeschichte des Kurzgeschichtenwettbewerbs:

Auch wenn alle Geschichten schön zu lesen waren und ich manchmal wirklich laut lachen musste, habe ich mich für die Geschichte von Christine R. entschieden. Sie hat die Story mit Effi (Turbos Mum) fortgesetzt und sich einen wirklich interessanten Plot dazu einfallen lassen.
Eigentlich hatte ich ja einen Gewinn versprochen, der aus einer Tasse mit Clublogo, einem Mousepad mit Clublogo und dem neusten Band der Fire Devils MC-Serie besteht. Darüber darf sich Christine freuen, aber weil nur drei Geschichten eingegangen sind, dachte ich mir, die anderen beiden Teilnehmer bekommen von mir ebenfalls ein signiertes Buch. Vielen Dank für eure Teilnahme – ich hoffe, es hat euch genauso Spaß gemacht, wie mir 🙂

Über die Autorin:
Ich heiße Christine Rundel, nur Chrissie gesprochen, bin 39 Jahre jung und komme vom Bodensee. Gebürtig aus Friedrichshafen, seit sieben Jahren mittlerweile in Tettnang wohnend. Ich bin verheiratet und wohne zusammen mit meinem Mann und unserer Hündin Candy, ein Flat-Coated-Retriever-Mädel, in einem Haus direkt hinter Tettnang.

Beruflich arbeite ich auf einer Behörde in Ravensburg als Verwaltungsfachangestellte.

Vor ca. drei Jahren bin ich auf die Bikerwelt in Büchern aufmerksam geworden. Im wirklichen Leben schon viel früher, da sich meine beste Freundin mal in einen dieser Jungs verliebt hat. Damals war das nicht mein Ding und ich fand die Männer furchtbar (vor allem im Umgang mit dem weiblichen Geschlecht). Umso schöner war es dann auch mal was von netten und humorvollen Bikern zu lesen. Die auch gut und freundlich mit Frauen umgehen können – ich hoffe solche Exemplare gibt es auch in Echt.

Für mich der erste Ausflug als Schreiberin…
Und hier kommt die Siegergeschicht. Der Anfang ist von mir, ich habe gekennzeichnet, ab wann Christine übernommen hat. Viel Spaß damit – und ich würde mich freuen, wenn ihr uns eure Meinung dazu mitteilt.

Cook & Love
Clubhaus der Fire Devils, Dreamtown
»Schnauze Jungs, gleich geht es los!«, brüllte Turbo und angelte nach der Fernbedienung um die Lautstärke zu erhöhen.
Einige der Members hatten es sich schon in den Sesseln bequem gemacht, doch Gozo und Trouble standen noch am Tresen und diskutierten lautstark herum. Turbos böser Blick genügte nicht, um sie verstummen zu lassen, also warf er Trouble ein herumliegendes Basecap an den Kopf.
Meghan klopfte auf den Platz neben sich und winkte Trouble zu. Endlich kehrte Ruhe ein und der junge Biker setzte sich neben seine heimliche Liebe. »Wow, das ist so aufregend. Effi hat sich schon immer gewünscht, die berühmte Köchin Ella King kennenzulernen, und jetzt ist sie tatsächlich in ihrer Kochshow«, flüsterte Meghan Trouble zu und hielt ihm eine Schüssel mit Chips hin.
Heute Abend war der gesamte Club versammelt. Auch alle Ol’ Ladys waren da und weil es Samstag war, durfte sogar klein Amy aufbleiben um das große Ereignis im TV mitzuverfolgen. Die Babys schliefen im Hinterzimmer und Enya, die sie eben zu Bett gebracht hatte, kam gerade rechtzeitig dazu. Iron breitete einladend seine Arme aus und sie kuschelte sich an ihn.
Als die Teilnehmer groß im Bild waren und namentlich vorgestellt wurden, schnaubte Iron überrascht. »He, den Kerl da kenne ich. Der ist Member bei den Black Snakes, aus Spring Falls.«
»Du hast recht«, stimmte Blood ihm zu und starrte gebannt auf den Bildschirm. Dort wurde eben ein Mann gezeigt, der in etwa Effis Alter hatte. Unter einem schwarz gemusterten Bandana lugte grau meliertes Haar hervor und er trug einen Dreitagebart. Das schwarze T-Shirt verdeckte seine Tätowierungen an beiden Armen nicht und in seinem rechten Ohrläppchen baumelte ein silberner Ring.
Dann schwenkte die Kamera zu Effi. Die gute Seele des Clubs lächelte in die Kamera, während ein Sprecher sie vorstellte.
»Effi sieht toll aus«, bemerkte Jaz. »Ja, das Kleid steht ihr gut«, freute sich Angel und klein Amy klatschte in die Hände.
»Heilige Scheiße«, rief Turbo. »Seht ihr, wie der verdammte Scheißkerl Mum in den Ausschnitt glotzt?!«
»Und jetzt grinst er sie auch noch so unverschämt an«, stimmte Trouble ihm zu und bekam prompt einen Rempler von Meghan. »Stellt euch nicht so an, Jungs. Effi sieht fantastisch aus und er ist eben auch nur ein Mann. Gönnst du es deiner Mum etwa nicht?«
»Aber ausgerechnet ein Member der Snakes. Und überhaupt … schaut doch! Jetzt rückt er auch noch näher an sie heran.« Turbo schien tatsächlich sehr aufgewühlt zu sein, denn er sprang auf und sein Blick war finster.
Während die Frauen das Ganze ziemlich gelassen hinnahmen, regten sich die Männer darüber auf, dass ein Biker offensichtlich Interesse an Effi zeigte.
»J. J., was kannst du über diesen Kerl herausfinden?«, fragte Iron.
»Das ist doch nicht dein Ernst?«, mischte sich Kelly ein, als J. J. aufsprang und seinen Laptop holte.
»Es kann nicht schaden, wenn wir wissen, mit wem wir es zu tun haben«, knurrte Turbo und nickte dem Pres dankbar zu.
»Herrgott noch mal, die vermiesen uns die ganze Show mit ihrem Machogehabe«, maulte Jaz und verdrehte die Augen.
Angel nickte zustimmend. »Kaum zu fassen, dass sie so einen Aufstand machen wegen einem alten Herrn. Ich finde, er sieht interessant aus, und irgendwie nett.«
»Und kochen kann er auch, sonst wäre er nicht in der Show«, pflichtete Runa ihr bei.
Blood schnaubte und warf den Frauen einen ungläubigen Blick zu. »Interessant und nett! Hoffentlich täuscht ihr euch da nicht gewaltig!«, brummte er und linste J. J. über die Schulter. »Schon was herausgefunden, Bro?«, fragte er.

 

Kochstudio Ella King
Jack Lennox, V. P. bei den Black Snakes, aus Spring Falls, zwinkerte Effi zu. Was er sah, gefiel ihm. Dass sie in dieser Show seine Konkurrentin war, störte ihn nicht. Im Gegenteil. Besser als gegen alberne junge Tussen zu kochen. Effi war eine attraktive Frau im besten Alter. Ihm gefiel, wie sie lachte und die Fältchen um ihre Augen machten sie in seinen Augen noch schöner. Er nahm sich vor, sie auf jeden Fall nach der Show auf einen Drink einzuladen.

Hier geht es weiter mit Christines Fortsetzung

In wenigen Minuten wurde es ernst. Die Kandidaten der Koch-Show von Ella King würden ihre Gerichte erhalten die sie dann in einer vorgegebenen Zeit zu kochen und gestalten hatten. Für Effi an sich kein Problem, ihre große Leidenschaft war das Kochen. Aber sie hatte nicht damit gerechnet, dass ein Mann wie Jack Lennox an ihrer Seite stehen würde und ebenfalls den Sieg dieser Show im Auge hatte. Wow! Was für ein Kerl. Effi konnte sich nicht erinnern, wann sie ein Mann das letzte Mal so von den Socken gehauen hatte. Er sah nicht nur interessant aus, er war auch charmant und hatte ihr schon ein paar Mal aufmunternd zugezwinkert. Er schien nicht im Mindesten nervös zu sein. Im Gegensatz zu ihr. Die Kameras taten ihr übriges dazu, dass ihr Herz in einem gigantischen Ausmaß zu wummern begann. „Himmel lass mich das hier mit Würde überstehen“, betete sie vor sich hin.

Meine lieben Köchlinge, ihr dürft nun beginnen. Möge der Beste von euch gewinnen. Ich wünsche euch allen gutes Gelingen!“, flötete Ella King schrill und das Publikum, welches während der Aufzeichnung der Show im Hintergrund im Studio saß, begann ermunternd zu klatschen.

Okay Effi nun los“, murmelte sie vor sich hin, während sie die ersten Töpfe und Pfannen zusammen suchte. Nur 30 Minuten Zeit für ein volles Gericht. Das würde verdammt knapp werden. In ihrer Eile rempelte sie mit ihrem Rücken an eine harte Brust. Sie drehte sich um und schaute Jack Lennox in die Augen, der sie mit funkelndem Blick von oben anschaute. Der Mann war über einen Kopf größer als sie. „Hallo“ brachte sie heißer zustande und streckte ihm ihre Hand hin. „Ich bin Effi.“ Na das kann ja heiter werden dachte sie sich, als sie merkte wie heiß sich ihr Kopf vor Nervosität anfühlte. Er nahm mit festem Griff ihre Hand in seine und stellte sich ebenfalls vor. „Nicht so nervös, liebe Effi. Es kann Ihnen nichts passieren. Ich habe Sie im Blick“, zwinkerte Jack ihr zu. Sie begann leise zu lachen und sagte ihm, dass es auch okay wäre wenn er sie duzte. „Gern“, fügte er hinzu und begann ebenfalls damit seinen Arbeitsplatz einzurichten. Noch hatte sie keinen Handschlag getan und die Zeit tickte bereits unablässig. In Windeseile setzte sie nun das Nudelwasser auf und begann die Zutaten für die Sauce vorzubereiten. Es sollte ein Hauptgericht werden. Immerhin hatte sie sich bereits im Kopf ein Schema festgelegt, sodass sie nun nur die richtige Abfolge im Auge behalten musste. Der Rest ging wie von selbst. Sie kochte ja seit vielen Jahren für ihre Bikerfamilie und daher war sie es gewohnt, dass es stressig war und schnell gehen musste da viele hungrige Mäuler um sie herum waren. Sie liebte das. Jedes Weihnachtsfest und jede sonstige Feier wie Thanksgiving waren fest in ihrer Hand was das Kochen und die Bewirtung ihrer Fire Devils-Familie betraf. Diese wurde unablässig größer, da immer mehr ihrer Jungs sich eine Frau an ihre Seite nahmen. Tief in ihrem Innern hatte sie immer gehofft, dass auch ihr Junge sich mal die Zeit nahm um Ausschau nach einem geeigneten Mädel zu halten, aber soweit schien Turbo noch nicht zu sein. Naja, ist ja noch nicht aller Tage Abend, lachte sie leise vor sich hin, während sie die letzten Tomaten in die Sauce gab. „Was ist so lustig?“, fragte eine tiefe Stimme neben ihr. „Oh ich ähm… musste gerade an meinen Sohn denken“, flüsterte sie leise zurück zu Jack, der nun wieder neben ihr stand. Er lächelte sie sanft an. Was er wohl gerade dachte, kam ihr der Gedanke, den sie allerdings sofort wieder abschüttelte. „Hast du Kinder, Jack?“ stellte sie die Gegenfrage an ihn. Er begann zaghaft zu nicken. „Ja, zwei Töchter“, gab er ihr als Antwort. „20 und 22 Jahre jung“, sagte er mit stolz in der Stimme. „Wie schön“, flüsterte Effi. Sie wollte nicht, dass die Kameras zu viel von ihrem doch nun etwas intimeren Gespräch aufnahmen. „Ist deine Frau im Publikum“, fragte Effi und schaute sich um. Jacks Blick wurde düster und er schüttelte seinen Kopf. „Nein, leider nicht“. „Okay“ nickte Effi und wunderte sich über seinen Blick. Irgendwas an seiner Haltung hielt sie davon ab, weiter zu fragen und so widmete sie sich wieder ihrem halbfertigen Gericht. „Sie ist leider nicht mehr unter uns“, flüsterte Jack ihr zu. Und sie erhaschte einen Blick in seine schmerzverzerrten Augen. „Oh, das tut mir leid, Jack“, gab Effi völlig entsetzt von sich. Sie berührte seine Hand, es ging ganz automatisch ohne dass sie darüber nachdenken musste. Er nahm es freundlich hin, wenn auch ein wenig in seinen eigenen Gedanken versunken. Schließlich tätschelte er einmal ihre Hand die auf seiner lag und widmete sich wieder seinen Töpfen. „Meld dich wenn du Hilfe brauchst“, sagte er im Weggehen.

Nachdenklich schaute sie Jack hinterher. Was um Himmels Willen war nur mit seiner Frau passiert, fragte sie sich. Er machte einen ziemlich gebrochenen Eindruck und es schien ihr, als wenn sie soeben alte Wunden bei ihm aufgerissen hätte. Weiter kam sie nicht zum nachdenken, denn auf einmal war es dunkel im Studio. Es schien als hätte die komplette Beleuchtung ihren Geist aufgegeben. Merkwürdig dachte Effi, während sie inne hielt um nicht an die Einrichtung zu stoßen. Plötzlich stand Jack neben ihr und fragte sie ob alles in Ordnung sei. „Ja soweit alles okay, das könnte ein Stromausfalls ein“, sinnierte Effi nicht ohne zu bemerken, dass er sie fest an ihren Oberarmen hielt. „Hoffentlich“ kam murmelnd von ihm und sie hatte das Gefühl, dass er sehr angespannt war. „Effi, ich bin der Vice-President eines Motorcycle Clubs und es könnte sicher auch einen anderen Grund geben für die plötzliche Dunkelheit hier. Also egal was geschieht, bleib in meiner Nähe und tu was ich dir sage, hörst du?“, fragte er sie. „Ja“ kam krächzend und außer Atem von Effi zurück, die kurz vorm überschnappen war weil sie keine Ahnung hatte von was zum Teufel er da gerade sprach. Effi kannte solche Situationen nicht wirklich, da die Männer der Fire Devils ihre Frauen so gut es ihnen möglich war, aus allen unangenehmen Situationen heraus hielten. Natürlich gab es schon viele gefährliche Situationen, aber in solch unmittelbarer Gefahr war sie bislang nie. Und keiner von den Devils war hier. Sie hatte befürchtet noch nervöser zu sein, wenn alle im Publikum sitzen würden und hatte sie daher gebeten, es vom Fernseher aus mit zu verfolgen. Das war offensichtlich ein Fehler. Sie drückte sich an Jack und murmelte ihm ins Ohr, ob denn von seinen Leuten jemand im Studio sei. Er nickte. Sie bekam es schemenhaft mit. Erleichterung durchströmte sie. „Wer sind die Leute?“, fragte Effi leise. Bevor Jack antworten konnte fiel ein Schuss. Effi zuckte zusammen und die ersten Schreie der Frauen im Publikum ertönten. „Leg dich auf den Boden“, brüllte Jack und zog ein Messer hervor.

Währendessen in Dreamtown, Clubhouse der Fire Devils…
Äh Iron, was geht denn da ab?“ stellte J.J. die Frage als er von seinem Laptop aufschaute. Der moderne Flatscreen zeigte ein dunkles Bild. Auch vom Ton war nichts mehr zu hören. Iron drehte seinen Kopf von seiner Frau zum Bildschirm und schaute verblüfft auf den schwarzen Bildschirm. „Keine Ahnung, aber der Ton scheint auch weg zu sein. Vielleicht ein Stromausfall?“ sinnierte Iron irritiert vor sich hin. Allerdings glaubte er daran nicht wirklich. Es war ja auch nur eine Frage der Zeit bis sich wieder einer ihrer Feinde regen würde und er wartete schon seit längerem darauf. Aber er konnte sich keinen Reim darauf machen, warum diese in einem TV-Studio auftauchen sollten, wo doch keiner von den Devils dort war. Das Einzige was passen würde, wäre dass es den MC von Jack treffen sollte und nicht die Devils. Dumm nur, dass Effi direkt in dieser Show hockte. Somit waren die Devils mit involviert ob sie nun wollten oder nicht. „Verdammter Mist, was geht da ab“, begann nun auch Turbo los zu meckern. „Iron, meine Mutter ist dort, ich werde mich auf mein Bike schwingen und hinfahren. Was sagst du dazu? Begleitet mich wer?“, stellte Turbo die wichtigste Frage. „J.J. kannst du eines der Handys von den Leuten des MC´s von Jack knacken oder zumindest mal den Versuch starten durch zu kommen um zu erfahren was vor Ort los ist?“ stellte Iron die Frage an J.J.. „Wird sofort erledigt, Präs“, murmelte J.J. im vorbei gehen und setzte sich wieder an seinen Laptop. Keine zehn Minuten später war klar, dass es kein Durchkommen gab. „Da hat wohl jemand seine Hausaufgaben gemacht, ich komm hier nirgends rein. Scheint so, als ob sie alles lahm gelegt hätten“, gab J.J. von sich. „Das bedeutet für uns, wir fahren hin. Trouble und Blood ihr beiden bleibt hier, falls hier jemand eindringt während wir weg sind“, gab Iron seine Anweisung. Die restlichen Männer bewaffneten sich und gingen dann zu ihren Maschinen, während die Frauen besorgte Minen auflegten. Enya konnte es nicht fassen, dass schon wieder ein solches Drama losging. Jetzt wo die Kinder da waren, fiel es ihr unglaublich schwer ihren Mann ziehen zu lassen und jedes Mal ohne die Gewissheit dass er heil und unversehrt wieder zu ihr zurückkehrte. Bislang ging es jedes Mal gut, aber das konnte sich schnell ändern – vor allem da keiner der Männer wusste was überhaupt los war. Sie lief zu Iron und drückte sich fest an ihn. „Bitte komm gesund wieder zu uns zurück, Iron. Denk an unsere Kids“, flüsterte Enya unter Tränen. „Natürlich mein Engel, dass mache ich in jeder Sekunde des Tages und natürlich auch vermehrt in der Nacht“, lächelte er ihr mit einem Grinsen um seine Lippen zu. „Noch wissen wir ja nicht mal wer da Mist baut, geschweige denn ob es überhaupt Mist ist oder nur einfach ein Stromausfall im Sender und die Städte im Umkreis“, schlussfolgerte Iron aus den aktuellen Geschehnissen. „Wir sind sicher bald wieder hier und wir bringen Effi auf alle Fälle zurück. Kochshow hin oder her, in Gefahr bringen muss sie sich deswegen nicht, kochen kann sie auch hier zur Genüge“, kasperte Iron. „Ich mache mir wirklich Sorgen, Iron. Du nimmst mich nicht ernst“, grummelte Enya sauer zu ihrem Mann. „Ragnar ist dabei. Wenn er die Sache nicht in den Griff bekommt, wer dann?“ lachte Iron nun auch noch. „Ja ja … haut schon ab“. Enya machte eine wegwerfende Handbewegung. Auch die anderen Frauen schienen ähnlich unbefriedigende Gespräche mit ihren Männern zu führen die wohl allesamt in die falsche Richtung führten. Sie würden fahren, ob die Frauen nun zustimmten oder nicht. Das war Enya klar. Sie konnte nur hoffen und beten, dass alle gesund zurück kamen und diese Sache heil ablief. Was auch immer es letzten Endes für eine Sache war. Sie konnte sich keinen Reim darauf machen was in diesem Fernsehstudio vor sich ging. Das Einzige was sie sich denken konnte, war dass es vermutlich tatsächlich nicht einfach nur ein technisches Problem war.

Während sie noch am überlegen war, hörte sie die dröhnenden Harleys der Männer. Sie fuhren also tatsächlich ins Ungewisse…

Kochstudio Ella King
Guten Abend meine lieben Kochshow-Freaks. Tut mir wirklich wahnsinnig leid, dass wir euch nun so stören müssen“, brummte eine tiefe Stimme im Studio umher. „Ihr werdet euch sicher fragen was genau wir hier von euch wollen. Dazu kann ich euch noch nicht so viel sagen, außer dass ihr erstmal Ruhe bewahren solltet. Andernfalls werden wir euch ruhen lassen.“ Der tiefe Bass in der Stimme des Mannes begann laut zu brummen. Schien so, als würde er seine Aussage äußerst lustig finden. „Ein Wortspielchen muss sein, meine lieben Köche und Köchinnen. Und jetzt legt euch fürs Erste mal alle auf den Boden. Ich will nicht, dass ihr mit euren Kochmessern nach mir wirft“, schon wieder begann der Typ zu lachen. Effi war völlig fassungslos. Was sollte das Ganze Theater hier. Sie hatte sich seit Monaten auf diese Show gefreut und nun sollte sie so enden? Völlig unmöglich, so ging das auf keinen Fall.

Das schien auch Jack so zu sehen, der vor Wut zu kochen schien. „Effi, leg dich hin und wenn ich dir ein Zeichen gebe, kriechst du in den Schrank unter dem Spülbecken. Du wirst dich etwas verrenken müssen, aber ich will dich aus der Schusslinie haben, verstanden?“, murmelte Jack ihr leise zu. Oh je, dachte Effi, in diesen Schrank kam sie nie und nimmer komplett rein. Aber versuchen konnte sie es ja mal. Allemal besser, als erschossen zu werden.

Jetzt!“, stieß Jack sie an. Effi war kaum an der Schranktür als Jack auch schon hochschoss und ein Messer in die Richtung des Mannes warf, der in das Studio eingedrungen war. Ein markerschüttender Schrei füllte den Raum und Effi war klar: Jack hatte ihn getroffen. Sie war froh darüber, denn arg lang würde sie in diesem Mini-Schrank nicht sitzen können.

Jack du Idiot, was soll denn dieser Scheiß. Warum wirfst du ein Messer auf mich?“, brummte der stämmige Mann los. „Drei Mal darfst du raten, Birdie, warum ich dir ein Messer in die Schulter schmeiße“, polterte Jack los. „Du kommst hier bewaffnet in die Show und machst einen auf dicke Hose und dann wunderst du dich wenn sich jemand zur Wehr setzt? Was soll die Aktion hier? Du bist doch sicher nicht allein? Wo ist dein Zwilling?“, stellte Jack ein Duzend Fragen und sorgte dafür für Verwunderung bei Effi. Es sind Leute von ihm? Seine Leute? Sinnierte sie in ihrem engen Gefängnis. Langsam ging ihr da drin die Luft aus.

Na das ist ja super gelaufen Bird, echt, dich kann man schicken!“, maulte eine andere Männerstimme nun lautstark. „Ich brauche einen Arzt, Mann!“, maulte Birdie zurück. „Na das hättest du dir eher überlegen müssen, bevor du dich abschießen lässt. Du kennst Jack doch“, lachte der andere nun. „Na das war ja klar, dass DU dahinter steckst, Andrew! Was soll die Aktion hier? Wollt ihr das die ganze Welt mitbekommt, was ihr für einen Mist baut?“, motzte Jack die beiden Angreifer an. „Die ganze Welt?“, lachte der andere nun, der etwas weniger brummig sondern eher freundlich klang, wie Effi auffiel. „Niemand bekommt da draußen was mit, die Kameras sind aus, genauso wie eure Herdplatten“, lachte Andrew. „Ich bin mir sicher, du weißt was ich möchte, Jack. Also her mit der Antwort und wir verschwinden von hier. Andernfalls ziehen wir die Sache hier noch ein wenig in die Länge und schauen mal wie deine kleine neue Freundin mit einem Messer in der Schulter aussieht, was hältst du davon Jack?“, fragte Andrew nun lachend.

Effi? Wieso um Himmels Willen weiß er denn von Effi. Hatte er den Beginn der Show gesehen? Das hatte er nicht eingeplant, in dem Fall aber gut, dass sie sich unsichtbar gemacht hatte. „Stell die Frage, Andrew, ich habe keine Ahnung was du hier zu suchen hast, verdammt noch mal“, maulte Jack ihn an und stellte sich breitbeinig vor ihn. „Wo ist sie?“, stellte Andrew nun seinerseits die Frage und das nun wesentlich knurriger als noch vor ein paar Minuten. „Von wem redest du? Ich bin hier um zu kochen und auf diese Show freue ich mich schon seit Monaten, also verpiss dich endlich damit wir hier weitermachen können!“, Jacks Wut nahm zu. „Sag mir wo deine Tochter steckt und ich gehe. Sie ist meine Frau und du musst sie nicht vor mir verstecken. Ich bin ihr Mann und bald der Vater unseres ungeborenen Kindes. Also raus damit: WO versteckt sie sich?“, polterte Andrew Jack entgegen. Von ihrem Schränkchen aus, konnte Effi sehen wie Jack blass wurde. Offensichtlich hatte er keine Ahnung von seiner baldigen Opa-Werdung. Leider hatte Effi ihr Handy in der Umkleidekabine gelassen die im Aufenthaltsraum für alle Teilnehmer eingerichtet war. Somit konnte sie keine Verstärkung holen und nur hoffen, dass alle Beteiligten eine gute Einigung fanden. Schien so, als ob die Tochter nicht mehr viel Lust auf ihren schrägen Ehemann hatte. Irgendwie konnte Effi das Mädchen verstehen. Sie musste eine von den beiden Töchtern sein, die Jack am Beginn des Abends erwähnt hatte.

Sie ist schwanger?“ fand dieser nun seine Stimme wieder. „Du blöder Idiot hast sie geschwängert? Melanie ist gerade mal 20 Jahre alt. Warum habt ihr nicht verhütet? Meine Güte, die Welt wird doch langsam echt bekloppt, ihr jungen Kerle wisst wie man das Internet lahm legt, aber wie man einen Gummi benutzt, davon habt ihr keine Ahnung?!?“, schrie Jack seine Wut heraus. Effi zuckte unweigerlich zusammen. Was das betraf hatte ihr Sohn sich immer vorbildlich verhalten. Noch gab es keine Kinder von ihm. Zumindest keine die sie kannte oder die sich bemerkbar gemacht hätten. Sie musste leise kichern. So langsam begann ihr die Geschichte hier zu gefallen. Es war schön mal die Seite eines Vaters kennen zu lernen, der alleine mit seinen Kindern klarkommen musste. So wie sie damals mit Turbo. Gespannt hörte sie weiter zu…

Äh ja, also“, wand sich Andrew und begann zu stottern. „Das war natürlich nicht geplant und natürlich haben wir verhütet, aber Meli brauchte irgendwann mal ein Antibiotikum und dann kam wohl eins zum andern… und die Pille hat wohl nicht mehr zuverlässig gewirkt, zumindest hat die Frauenärztin es uns so erklärt.“, rechtfertigte er sich. Jack atmete ein Mal tief durch bevor er auf Andrew zuging und ihn an der Schulter packte. „Dann geh jetzt und such sie, denn bei mir ist sie nicht gewesen. Ich wusste bis gerade eben auch nicht, dass ich im Begriff bin Opa zu werden. Und wenn du sie gefunden hast, gib mir Bescheid. Los jetzt raus aus diesem Studio bevor die Bullen kommen und euch mitnehmen. Mann das hättet ihr auch leichter haben können als hier einen Überfall zu starten“, maulte Jack ohne Unterbrechung und mit Wut in seiner Stimme. Andrew zog mit gesenktem Kopf ab und murmelte was von `doofe Idee Bird` vor sich hin. Er zog Birdie mit sich. Dieser war immer noch am jammern und hielt sich den linken Arm. Vermutlich mussten die beiden Kindsköpfe noch in einem Krankenhaus vorbei schauen bevor sie sich auf die Suche nach dem Mädchen machten. Effi war es gleich. Sie lugte langsam aus ihrem Gefängnis und sah in zwei leuchtend blaue Augen. „Komm raus, Effi. Sie sind weg.“ Jack streckte ihr seine Hand entgegen und lächelte sie an. Behutsam half er ihr aus dem engen Schrank. „Danke Jack. Auch dafür, dass du mich so geschützt hast“, lächelte Effi zurück. „Immer wieder gern!“ kam es von ihm und er drückte sie beherzt an sich. Zögerlich umarmte Effi ihn ebenfalls. Wie lange hatte sie schon keinen Mann mehr so eng an sich gespürt? Sie spürte wie ihr die Röte in die Wangen stieg und wartete gespannt was er nach dieser Umarmung machen würde. „Effi… ähm also, du hast ja gehört, dass es mein Schwiegersohn war, der die Show hier so rüde unterbrochen hat. Ich würde dich gerne zum Essen einladen als Wiedergutmachung, denn du hattest ja sicher Angst, genau wie vermutlich alle hier“, entschuldigend schaute er sie an. Dabei hatte er ja keine Schuld an der Situation. „Die beiden sind sehr jung und führen eine etwas explosive Beziehung. Leider konnte ich meiner Tochter diesen Kerl nicht aus dem Kopf reden und dass jetzt noch ein Kind kommt macht die Sache sicher nicht entspannter. Vermutlich ist sie zu ihrer besten Freundin geflüchtet als sie von der Schwangerschaft erfahren hat. Ich hoffe sie macht keinen Blödsinn bis Andi sie findet“, erklärte Jack ihr. „Also wenn du noch Lust auf ein näheres Kennen lernen hast, nach der Sache hier. Könnte ja sein, dass meine Familie dich nun nachhaltig abgeschreckt hat“, lächelte er ihr zu. „Du hast meine noch nicht kennen gelernt“, lache Effi und machte sich tatsächlich Gedanken wie diese erste Zusammenkunft wohl aussehen könnte. „Aber ja, ich würde sehr gerne mit dir essen gehen, Jack.“ „Das freut mich sehr!“ sagte er und gab ihr einen leichten Kuss auf die Wange. Er drückte noch kurz ihre Hand und ergriff dann das Wort an die immer noch recht verstört aussehende restliche Kochmannschaft. „Weiter mit der Show, Leute! Schlimmer kann es nicht mehr werden. Wir sollten schauen, dass wir noch ein paar gute Gerichte hinbekommen“, zwinkerte er den Leuten zu und in diesem Moment begannen auch die Kameras wieder zu blinken. Ebenso wurde das Licht wieder ganz angestellt. Andrew hatte nur einen leichten Lichtzug zugelassen, wohl damit ihn nicht gleich alle komplett auf dem Schirm hatten und später eine Täterbeschreibung abgeben konnten. Clever schien er ja zu sein. Naja, dachte Effi als sie sich wieder an ihre Töpfe begab, er hat sich ja nur Sorgen um seine Frau gemacht. Das konnte sie ihm also gut verzeihen. Sie lächelte und machte sich weiter an ihrem Gericht zu schaffen.

Doch sie hatte die Rechnung ohne ihre Familie gemacht. Keine Stunde später ging das Licht wieder aus… und ein lautes Gebrüll erfüllte den Raum… „MUM“, schrie ihr Sohn Turbo. Sie blickte sich um und sah, dass ihre Kochkollegen sich wieder auf den Boden legten. Ein wenig resignierter als vorher und auch weniger ängstlich, aber ein Automatismus hatte sich wohl schon eingeschlichen. Nun blickte sie zu Jack und sagte lachend: „Die Meute gehört dann wohl zu mir! Darf ich dir vorstellen: meine Familie!“

ENDE

Susan`s Kurzgeschichtenwettbewerb

Wer von euch kennt den Fire Devils MC aus Dreamtown? Und wer von euch Lesern wünscht sich nicht manchmal, eine Geschichte selbst zu Ende zu schreiben? Also wer sich hier angesprochen fühlt, für den habe ich da was 😉
Katja von Katja`s Bücher und Rezepte und ich haben uns was Tolles für euch überlegt:

Auf ihrem Blog UND erstmals gleichzeitig bei Facebook wollen wir einen Kurzgeschichtenwettbewerb starten. Jeder der Lust auf sein ganz persönliches Happy-end hat, ist eingeladen mitzumachen. Keine Angst, wir erwarten keine perfekten Geschichten. Sie müssen weder lektoriert noch korrigiert sein. Wir freuen uns einfach auf eure Ideen und sind gespannt.
Damit ihr einen Einstieg habt, habe ich zwei Anfänge für euch geschrieben. Ihr habt also die Wahl. Endtweder ihr begleitet schreibtechnisch das Großmaul Hulk auf eine Dating Show (zu der ihn seine Kumpels spaßhalber und vor allem heimlich angemeldet haben), oder ihr spinnt eine zarte Liebesromanze für Effi, Turbos Mum. Schauplatz hierfür ist eine Kochshow.
Ich finde ja, dass beide einen Partner/ eine Partnerin verdient haben und bin sooo gespannt, für wen ihr euch entscheidet. Start wird der 31.01. sein und ihr habt genügend Zeit, euch etwas auszudenken. Solltet ihr Hilfe brauchen, wendet euch gerne an mich oder Katja. Die Regeln gibt´s auf ihrem Blog und auf Facebook in einer eigens dafür gegründeten geheimen Gruppe. Natürlich haben wir die beiden Anfänge für euch als Dokument zum herunterladen – ebenfalls bei Facobook oder bei Katja`s Bücher und Rezepte.

Ach, bevor ich es vergesse: Es gibt auch noch ein tolles Fire Devils Paket zu gewinnen. ALLE Teilnehmer bekommen die Chance auf eine Fire Devils Tasse, ein Mouspad mit dem Logo des MCs, ein Poster mit Jahreskalender und den neuen 6. Teil der Serie – BROKEN RULES Frisco und Alex als Taschenbuch.