Ein bisschen verrückt und schreibsüchtig

Das schlimmste an der Schreibsucht ist, man will es immer und überall tun. Wenn sie einen erst gepackt hat, kommt man nicht mehr davon los. Da geht man einkaufen, beobachtet nebenbei so die Leute und Schwupps! überlegt man sich eine Geschichte dazu. Da fährt man Auto, hört im Radio einen tollen Song und Schwupps! grübelt man, was die Geschichte hinter dem Song wohl ist. Manchmal – ich gebe es zu, inspirieren mich sogar irgendwelche Krabbelkäfer, die ich in meinem Garten finde. Natürlich entsteht nicht aus allem eine Geschichte die auf Papier niedergeschrieben wird. Aber in meinem Kopf entsteht immer etwas.
Ich liebe es auch, alles aufzuschreiben, was mir so in den Sinn kommt. Ergebnis ist eine Zettelwirtschaft, die ihresgleichen sucht. Manchmal sehe ich vor lauter Zetteln schon die Tischplatte nicht mehr. Mein Notizbuch sieht aus wie das Gekritzel eines liebestollen Teenagers. Ich neige dazu wichtige Dinge zu umrahmen, gedankenlos einige Kringel, Kästchen oder Herzchen dazu zu malen, durchzustreichen und ganz gerne große Ausrufezeichen oder Fragezeichen zu setzen.
Ich glaube ich bin ein bisschen crazy 😉
So, und jetzt krame ich mal in meinen alten Sachen. Da muss noch irgendwo eine Geschichte in einem Schulheft verewigt, herumliegen. Eine kleine Erzählung, die ich für meine Kinder geschrieben habe. Das ist … ich überlege gerade … 24 Jahre her. Sollte ich sie finden, habe ich vor, sie zu überarbeiten und aufzupimpen.
Gut! Ich bin dann mal … suchen 🙂

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Über mich:

 

1968 wurde ich in Franken geboren, wo ich auch aufgewachsen bin. Heute lebe ich mit meinem Mann, unserem Hund und drei Katzen in einem kleinen idyllischen Dorf in der Oberpfalz. Wenn ich nicht lese, schreibe ich und umgekehrt.

In der Grundschule weigerte ich mich zunächst hartnäckig lesen zu lernen. Inzwischen bin ich glücklich darüber, dass meine Lehrer und Eltern sich nicht erweichen ließen. Als Teenager bin ich dann dem gedruckten Wort verfallen. Seitdem lese ich alles was ich in die Finger bekomme. Besonders gerne Fantasy, Thriller und natürlich Romane über die einzig wahre Liebe.

Meine Liebe zu Büchern geht sogar so weit, dass ich manchmal ehrfürchtig ein neu erworbenes Buch in den Händen halte und es richtig zelebriere, die ersten Seiten zu lesen. Wenn mich ein Buch zum Lachen oder Weinen gebracht hat, mich entführt hat in eine völlig andere Welt, lese ich die letzten Seiten mit Wehmut und kann es gar nicht sofort weglegen. Bücher, die mir besonders ans Herz gewachsen sind, bekommen auch einen Ehrenplatz in meinem Bücherzimmer. Es fasziniert mich immer wieder aufs Neue, wenn es einem Autor gelingt, seine Leser zu fesseln und die unterschiedlichsten Emotionen hervorzurufen.

Ich besitze inzwischen ein ganzes Zimmer voller Bücher, auf das ich sehr stolz bin.

Meine zweite Leidenschaft gilt der Jagd.

In der Natur kann ich die Seele baumeln lassen und abschalten. Meist habe ich ein Buch im Rucksack, manchmal sogar meinen Laptop dabei, weil ich dort absolute Ruhe habe. Diese Stunden, fernab von Streß und Hektik, inspirieren mich. Schreiben hat mir schon immer sehr großen Spaß gemacht. Für mich waren Aufsätze und Errörterungen in der Schule eine Harausforderung, die ich gerne angenommen habe. Als meine beiden Töchter geboren wurden, dachte ich mir Märchen für sie aus und bannte sie auf Papier. Es gibt sogar noch ein „Büchlein“ über meine große Teenagerliebe, das ich aber gut versteckt hüte wie einen Schatz.

Warum ich schreibe:

Mein großer Traum ist es, dass Menschen meine Geschichten lesen und sie mögen. Ich möchte sie mitnehmen in eine andere Welt, sie den Streß des Alltags vergessen lassen und ihnen spannende und unterhaltsame Lesestunden bieten.

In meinem Kopf schlummern Geschichten, die heraus wollen und erzählt werden wollen. Das geht manchmal soweit, dass ich abends vor dem Einschlafen plötzlich eine Szene vor Augen habe, die ich am liebsten sofort aufschreiben würde.

Ich bewundere J.R. Ward, die mich mit ihrer BLACK DAGGER Reihe völlig süchtig gemacht hat. Ich liebe ihre Bücher über die düsteren sexy Vampire. Oder Diana Gabaldon, deren Highlander Saga ich verschlungen habe. Als sie behauptete, dass die Protagonisten in ihren Büchern ein Eigenleben entwickeln und ihr durchaus mal zeigen wo es langgeht, konnte ich mir nicht vorstellen, dass es das gibt. Inzwischen kann ich sagen – das gibt es wirklich. Manchmal entwickelt sich eine Szene ganz spontan völlig anders als zuvor geplant.

Da ich voll berufstätig bin, bleibt mir neben meiner Arbeit, der Familie, Haus und Garten oft wenig Zeit zum Schreiben. Im Gedanken bastle ich jedoch ständig an irgendwelchen Szenen oder Wortwechseln herum. Manchmal auch mitten in der Nacht. Oft bin ich kurz vor dem Einschlafen, da bilden sich Worte und Sätze in meinem Kopf und meine Protagonisten erwachen zum Leben. Am liebsten würde ich dann sofort aufspringen und in die Tasten meines Laptop hauen.