Über Glück stolpern

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Kann man das? Über Glück stolpern.
Manchmal habe ich das Gefühl, bei mir ist das so. Sehe ich Klee, wandert mein Blick zu Boden und klebt dort fest.
Meistens werde ich fündig. Meine Familie wundert sich schon nicht mehr darüber.
Vierblättrige Kleeblätter sind gar nicht so selten oder? Für mich nicht. Ich habe schon so viele gefunden, dass ich sie inzwischen stehen lasse. Früher legte ich sie in Bücher um sie zu pressen. Heute denke ich mir: vielleicht findet sie jemand, der wirklich eine Portion Glück brauchen kann. Ein schöner Gedanke.
Glück kann man ja nie genug haben, auch wenn die Bedeutung von Glück oft unterschätzt wird.
Was ist überhaupt Glück???
Für mich sind es die kleinen Dinge.
Meine Familie, ein sonniger Tag, eine nette Begegnung mit freundlichen Menschen, die meinen Weg kreuzen.
Ein Spaziergang im Wald, tief durchatmen und mich frei fühlen.
Blumen in meinem Garten oder eine Nachricht von einer Leserin, der ich mit meinen Büchern ein paar schöne Stunden geschenkt habe die sie ihre Alltagssorgen vergessen ließ.

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Eine turbulente Woche hinter mir und mittendrin in einem aufregenden Wochenende

Parallel an zwei Projekten zu schreiben liegt mir eigentlich gar nicht. Meistens tauche ich vollkommen unter und lebe in dieser einen Welt. Dennoch habe ich es diese Woche getan und damit nicht genug. Eine neue Idee formte sich in meinem Kopf und sie hält sich hartnäckig. Aber ich kann doch nicht …
Ich muss doch erst …
Doch! Ich kann! Ich werde!
Notizen sind gemacht, sogar einen Titel habe ich schon, ebenso wie eine genaue Vorstellung vom Cover.
Auch wenn ich zugeben muss: es fällt mir manchmal schwer, von einer Geschichte zur anderen zu hopsen. Irgendwie hat es aber auch den Vorteil, dass es nie wirklich Stillstand gibt und das ist gut 🙂

Am Sonntag beginnt die 1.Leserunde die ich veranstalte. Ich bin hibbelig und freue mich so darauf, dass ich kaum noch schlafen kann. Es ist einfach wunderbar, wenn ich mich mit meinen Lesern austauschen kann. Sie dürfen also ganz exklusiv an meiner Kurzgeschichte rummeckern, motzen, fragen und natürlich loben.

Ich bin frohen Mutes denn die Arbeit wird mir nicht ausgehen und ich sehe ihr grinsend entgegen 🙂

Ein bisschen verrückt und schreibsüchtig

Das schlimmste an der Schreibsucht ist, man will es immer und überall tun. Wenn sie einen erst gepackt hat, kommt man nicht mehr davon los. Da geht man einkaufen, beobachtet nebenbei so die Leute und Schwupps! überlegt man sich eine Geschichte dazu. Da fährt man Auto, hört im Radio einen tollen Song und Schwupps! grübelt man, was die Geschichte hinter dem Song wohl ist. Manchmal – ich gebe es zu, inspirieren mich sogar irgendwelche Krabbelkäfer, die ich in meinem Garten finde. Natürlich entsteht nicht aus allem eine Geschichte die auf Papier niedergeschrieben wird. Aber in meinem Kopf entsteht immer etwas.
Ich liebe es auch, alles aufzuschreiben, was mir so in den Sinn kommt. Ergebnis ist eine Zettelwirtschaft, die ihresgleichen sucht. Manchmal sehe ich vor lauter Zetteln schon die Tischplatte nicht mehr. Mein Notizbuch sieht aus wie das Gekritzel eines liebestollen Teenagers. Ich neige dazu wichtige Dinge zu umrahmen, gedankenlos einige Kringel, Kästchen oder Herzchen dazu zu malen, durchzustreichen und ganz gerne große Ausrufezeichen oder Fragezeichen zu setzen.
Ich glaube ich bin ein bisschen crazy 😉
So, und jetzt krame ich mal in meinen alten Sachen. Da muss noch irgendwo eine Geschichte in einem Schulheft verewigt, herumliegen. Eine kleine Erzählung, die ich für meine Kinder geschrieben habe. Das ist … ich überlege gerade … 24 Jahre her. Sollte ich sie finden, habe ich vor, sie zu überarbeiten und aufzupimpen.
Gut! Ich bin dann mal … suchen 🙂