Zwischendurchhäppchen

Manchmal braucht es während eines Schreibprozesses einfach eine kleine Abwechslung um wieder den Kopf frei zu bekommen. Da kommt eine Spielerei mit Windows Movie Maker gerade recht 😉
Auf die Schnelle habe ich mal so ein Minivideo (28 Sekunden) gebastelt, welches exakt zu der Szene passt, die ich gerade schreibe. Wer Facebookverweigerer ist, kriegt nicht so viel mit, weil ich diesen Blog nicht so regelmäßig update wie meine Facebookseite. Aus diesem Grund habe ich euch hier den Link zum Video eingefügt.
https://bit.ly/2VFlGnb
Ihr landet zwar damit auch bei FB, aber wenn alles klappt, direkt beim Minivideo. Bitte mit Ton ansehen …

P.S. Ich begleite Trouble jetzt mal mit ins Sheriff Department und hoffe, der Junge bekommt nicht noch richtig viel Ärger.

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Kopf ausmisten …

Ich schreibe diesen Beitrag einfach so, um mal wieder meinen Kopf auszumisten 😉 bisweilen schwirrt allerhand Zeugs darin herum. Oder vielleicht, weil mir langweilig ist … Während ich mit den Füßen wippend am PC sitze und eigentlich nur darauf warte, BROKEN RULES aus der Korrektur zurückzubekommen, versuche ich mich abzulenken und beginne ein bisschen zu recherchieren für mein neues Projekt. Und nein! Ich verrate euch noch nichts Genaues darüber. Weil ich heute einen Facebookpost gelesen habe: Figur oder Geschichte? Was erschafft ihr zuerst?
Darauf gibt es für mich nur eine Antwort: Ein Prota taucht plötzlich vor meinem inneren Auge auf, kriecht in meinen Kopf und fängt an mir seine Geschichte zu erzählen. Zumindest häppchenweise. Meistens knallen die aufdringlichen Dinger mir erschreckende Szenen, romatische Dates, dramatische Verwicklungen vor den Latz und ich soll dann gefälligst die Story darum herum weben. Puh … wirklich nicht immer einfach. Und was macht die liebe Autorin dann? Na klar, hinsetzen, losschreiben. Googeln, Personendatenbank anlegen und selbige füttern mit Aussehen, Charaktereigenschaften, Beruf, Augenfarbe, Größe, Besonderheiten. Wieder googeln. Zu Recherchezwecken irgendwelche Bücher bestellen und dann keine Zeit finden, sie zu lesen. Schreiben, fluchen, googeln. Sich auf Facebook rumtreiben und Kaffee trinken. Schreiben. Die aufdringliche Person näher kennenlernen – mit ihr streiten weil sie bockig wird, beleidigt ist und mit einem Mal beschließt, nicht mehr mit mir zu kommunizieren. Dann, ja dann würde ich sie am liebsten packen und eine Runde durchschütteln! Das gemeine an Protas ist, dass sie sich manchmal den ganzen Tag nicht melden, aber wehe ich gehe schlafen. Dann geht die Post ab. Wörter, Sätze, die ganze Seiten füllen würden sprudeln dann durch meinen Kopf. Wenn es dann gar zu dolle wird und Mr. Hunt dezent neben mir schnarcht, schleiche ich mich hinunter und haue aber sowas von auf die Tasten, um irgendwann endlich schlafen zu können.
Wisst ihr was, ich gestern gemacht habe? Stundenlang nach Bildern für einen Buchtrailer gesucht, mich mit Windows Movie Maker herumgeschlagen, Texte, Fotos und Musik hin-und hergeschoben. Ja, ich weiß, das Programm ist vielleicht nicht 1. Wahl und es geht immer noch besser, aber ich bin schon froh, dass ich einigermaßen damit klarkomme. Als Selfpublisher muss man ja auch – wie der Name schon sagt – alles selbst machen. Und weil das so ist, wende ich mich jetzt wieder meinem neuen Prota zu, stutze ihn zurecht und mache ihm gleich mal klar, wer hier die Hosen an hat. Ob`s hilft? Keine Ahnung!

Wenn ich mir etwas vorgenommen habe …

Zugegeben, ich bin nicht gerade ein Genie, was die Benutzung des PCs betrifft 😉
Mit dem Beginn meiner schriftstellerischen Tätigkeit stand und stehe ich noch heute vor VIELEN Herausforderungen. Inzwischen kann ich behaupten, dass ich das Meiste ganz gut hinbekomme. Natürlich brauche ich hin und wieder etwas länger – aber irgendwann klappt es dann schon.
Erschwerend kommt hinzu, dass mir meine Familie (fast) gar nicht helfen kann. Mein Mann ist super was „Handwerk“ betrifft, aber „Technik“ ist nicht so sein Ding. Meine jüngste Tochter verrät mir hin und wieder ein paar wirklich simple Kniffe, auf die ich im Leben nicht gekommen wäre, aber das war`s dann auch. Mit Formatierungen für eBooks, Printausgaben usw. kennt sie sich auch nicht aus.
Was ich damit eigentlich sagen wollte ist: Ich brauche oft Stunden, manchmal sogar Tage, bis ich das gewünschte Ergebnis erziele.
Heute kann ich euch stolz meinen ersten Trailer zu EVERSUN präsentieren.
Er ist nicht perfekt, aber ich freue mich wie eine Schneekönigin, dass es mir überhaupt gelungen ist, aus ein paar Bildern, ein paar Sätzen und ein wenig Musik dieses Video zu erstellen.
Vielleicht hätte ich die Zeit lieber nutzen sollen, um zu schreiben …
Aber, wenn ich mir etwas vorgenommen habe, gebe ich so leicht nicht auf.

Tipps, Vorschläge und Hilfe werden gerne angenommen 🙂
Ihr dürft mich auch gerne kritisieren – aber bitte nicht so harsch 😉