Band 5 der Fire Devils MC- Serie …

… hat immer noch keinen Titel und ist auch noch nicht fertig. Ich weiß, das ihr, meine lieben Leser schon ungeduldig auf die Fortsetzung wartet, doch ich brauche einfach noch eine Weile. Um euch ein bisschen versöhnlich zu stimmen gibt es heute aber eine XXL-Leseprobe. ACHTUNG: der Text ist nicht überarbeitet und schon gar nicht fehlerfrei, also lest einfach darüber hinweg 😉 Ich würde mich über euer Feedback dazu freuen – entweder hier als Kommentar, oder auf meiner Facebookseite.

Washington, Mitchells Schrottplatz
»Er kommt«, sagte Tom und drehte sich zu seinem Vater um.
»Glaubst du, er kann uns helfen?«, fragte der alte Mann.
»Wenn nicht, dann weiß ich auch nicht weiter. J. J. ist mein Freund. Er hat mir immer aus der Klemme geholfen, schon als wir noch Kinder waren.«

Toms Vater fuhr mit seinem Rollstuhl ans Fenster und starrte hinaus. »Ich hoffe sehr, dass du recht hast. Diese Sache ist eine Nummer größer, als irgendein dummer Jungenstreich, den man in Ordnung bringen muss. Das ist dir klar, oder? Es geht um deine Schwester.«
»Daran musst du mich nicht erinnern, Dad«, erwiderte Tom verbittert. Die Angst um seine Schwester raubte ihm den Schlaf. Niemand wusste, wo sie war und ob sie noch lebte.
Wie, verdammt noch mal, hatte es so weit kommen können?

 

Kelly
Niemand aus meiner Familie hatte gewusst, dass ich mich auf die dunkle Seite geschlagen hatte. Zumindest hoffte ich das. Auch wenn Dad mich in letzter Zeit oft so seltsam angesehen hatte, er konnte nicht wissen, was aus seiner Tochter geworden war. Ich wünschte mir, dass er es nie erfahren würde. Es würde ihn umbringen …

Falsche Freunde würde es mein Dad nennen.
Schlechter Umgang.
Nur dass es in diesem Fall nicht um irgendwelche Drogen ging, die ich einnahm, oder vertickte, sondern es ging um Mord.
Ich hatte getötet.
Eiskalt und gnadenlos.
Harrison Kuback, der Mann, von dem ich geglaubt hatte, ihn zu lieben, hatte eine Mörderin aus mir gemacht. Oder vielleicht war ich ihm gegenüber ungerecht. Schließlich war ich es, die abgedrückt hatte? Ich hatte das Leben dieser Frau ausgelöscht, weil ich so blind und dumm gewesen war, mich mit diesem Mann einzulassen.
Harrison war aufgetaucht, als ich noch ein spießiges, normales Leben führte. Mitchells Schrotplatz, das Geschäft meines Vaters, hatten mein Bruder und ich übernommen, nachdem Dad einen Schlaganfall gehabt hatte, der ihn an den Rollstuhl fesselte.
Ich war sofort beeindruckt von Harrison. Er kam eines Tages mit einem Auto angefahren und sagte mir, dass es in die Schrotpresse sollte. Der Wagen war ziemlich neu und ich hatte mich gewundert. Harrisons Ausstrahlung war schwer zu beschreiben. Groß, breitschultrig und irgendwie gefährlich sah er aus. Er musterte mich mit einem anerkennenden Blick und zwinkerte mir zu. Beinahe sofort war es um mich geschehen.
»Lady, ich weiß, es mag Ihnen komisch vorkommen, dass dieser relativ neue Wagen verschrottet werden soll, aber mein Boss wünscht es so«, hatte er gesagt und dann mit den Schultern gezuckt. »Und was mein Boss möchte, das tue ich, ohne Fragen zu stellen. Kann ich mich darauf verlassen, dass dieses Auto nie wieder auf Washingtons Straßen unterwegs sein wird?«, fragte er und lächelte mich an. Die Grübchen auf seinen Wangen ließen mich dahin schmelzen. Also hatte ich genickt, ihm eine Bescheinigung ausgestellt und ihm gesagt, wo er den Wagen abstellen sollte.
Da es an diesem Tag drunter und drüber gegangen war, stand der silbergraue Lexus noch eine Weile herum.
Ich hatte vergessen, Tom Bescheid zu sagen, und so kam es, dass mein Bruder neugierig um das Auto herumschlich, als ich das Büro absperrte.
»He, Kelly, warum steht der Wagen hier hinten bei der Presse?«, hatte er gefragt und seine Augen glänzten, als er über den Kofferraumdeckel strich. »Der ließe sich noch gut verkaufen. Wer hat ihn gebracht?«
»Nein! Den kannst du nicht verkaufen, ich musste dem Kunden mein Wort geben«, erklärte ich und wusste, dass meinem Bruder das Herz blutete. Er hatte für fast alles Verwendung, und Autos, die noch nicht vollkommen auseinanderfielen, presste er nur schweren Herzens zu einem Klumpen zusammen.
»Na gut, aber es ist eine Schande«, seufzte er und schlug den Weg zum Haus ein.
Diesmal verstand ich seinen Widerwillen.
Eine Woche später erschien Harrison erneut. Diesmal brachte er einen dunkelblauen Honda. Sein umwerfendes Lächeln erstickte meine Fragen sofort im Keim und ich erwiderte es.
»Hallo hübsche Lady, anderes Auto, gleiche Prozedur«, sagte er, als er in der Tür zum Büro stand. »Allerdings wollte ich Sie heute fragen, ob ich Sie ausführen darf? Wie wäre es mit Essen gehen? Heute Abend?«
Ohne nachzudenken, sagte ich zu. Was war schon dabei? Ich war Single, und er war umwerfend charismatisch.
»Das ist wunderbar. Ich hole Sie ab. Sagen wir um acht?«, freute er sich, und ich begann mich auch darauf zu freuen. Erst als er weg war, dachte ich an meine Jugendliebe, J. J.. Wehmütig zog ich das kleine Bild von ihm aus meiner Handtasche und strich mit dem Finger über das lachende Gesicht. Er war Toms bester Freund gewesen und ich hatte ihn schon geliebt, als wir noch Kinder waren und den Schrottplatz zum Abenteuerspielplatz gemacht hatten. Als wir Teenager wurden und sich zwischen uns zarte Bande entwickelten, musste er wegziehen. Ich hatte mich tagelang verkrochen und wollte am liebsten sterben. Inzwischen war das fünf Jahre her, doch vergessen hatte ich ihn nie.
»Kelly, es wird Zeit, dass du dich auf einen anderen Mann einlässt. J. J. denkt schon lange nicht mehr an dich und schließlich willst du nicht als Jungfrau sterben«, hatte ich mir selbst zugeredet.

Erst als Harrison und ich schon viele Male miteinander ausgegangen waren und ich mich in ihn verliebt hatte, kam die ganze schreckliche Wahrheit ans Licht.
Regelmäßig lieferte er Autos zum Verschrotten bei uns an und immer waren es gepflegte Mittelklassewagen, für die man locker noch viel Geld bekommen hätte.
Eines Abends, kurz bevor Harrison mich abholen wollte, stand ich mit klopfendem Herzen vor dem schwarzen Pontiac, den er erst heute Morgen gebracht hatte. Auch wenn ich mir immer wieder einredete, dass es mich nichts anging, siegte meine Neugierde …
Ich öffnete die Beifahrertür und setzte mich hinein. Im Handschuhfach fand ich einen Lippenstift, einen silbernen Ohrring und ein paar leere Notizblöcke. Dann stieg ich aus, ging um den Wagen herum und öffnete den Kofferraumdeckel.

Clubhaus der Fire Devils, Dreamtown
Effi war erst zufrieden, als sie jeden Luftballon noch einmal persönlich überprüft hatte. Sie stemmte die Hände in die Hüften und sagte: »Mensch Jungs, macht doch nicht so ein Gesicht, als würdet ihr zu einer Beerdigung müssen. Gleich kommen ein paar hübsche Frauen mit süßen Babybäuchen und bringen Geschenke für unsere Enya mit.«
»Das ist es ja gerade, was mir Sorgen macht«, murmelte Navy Ragnar zu. Blood, der hinter der Theke stand, nickte zustimmend. »Ehrlich Mann, mir macht das auch mehr Angst als eine Steuerprüfung im Red Velvet.«
»Pah …, du hast gut reden. Immerhin hat deine Ol’ Lady bereits ein Kind. Unsere Mädels bekommen immer verdächtig feuchte Augen wenn sie Enya mit ihrem Monsterbauch sehen«, grummelte Ragnar.
»Ja und? Amy wünscht sich plötzlich ein Brüderchen«, erwiderte Blood und sah aus, als hätte er eine ausgewachsene Vogelspinne in seinem Getränk entdeckt.
Als die Tür des Clubhauses aufging und ein riesiger Luftballon in den Raum schwebte, verstummten auch die übrigen Gespräche. Das durchsichtige Teil mit dem Durchmesser eines Truckreifens war mit bunten Konfetti und einem Teddybären gefüllt.
Hinter dem Luftballon kam Fred Kosinski, sowohl Freund und Rechtsanwalt der Devils, als auch Enyas Anwaltspartner, zum Vorschein.
Er schien, im Gegensatz zu den Bikern kein Problem mit einer Babyparty zu haben. Freudestrahlend trat er ein und sah sich um.
»Wow, Effi, du hast dich wieder einmal selbst übertroffen«, lobte er. »Ich freue mich auf die Party. Ist unsere Hauptperson denn schon da?«

»Schleimer«, knurrte Ragnar. »Er tut, als wäre es das Normalste der Welt.«
»Du Charmeur!«, lachte Effi und hakte sich bei ihm ein. »Komm mit, wir binden den Luftballon da hinten fest. Enya und Iron sollten bald hier sein. Sie sind noch einmal kurz weg, um eine Freundin abzuholen. Wenn du vielleicht vorher etwas trinken möchtest, Blood und Frisco sind heute dafür zuständig.
Nach und nach kamen die Gäste und der Raum füllte sich.
Die Devils hielten sich auffälligerweise alle im vorderen Teil des Clubhauses auf und bemühten sich, das große Hallo zu ignorieren.
Auf dem extra bereitgestellten Tisch stapelten sich inzwischen die Geschenk und Dan,     J. J.s Dad hatte sich mit einem Bier schon mal ein Plätzchen gesucht, von wo aus er alles überblicken konnte. Turbo stupste seine Mum an. »Kümmere dich mal ein bisschen um ihn, er sieht so verloren aus.
Sofort ging Effi auf ihn zu und sprach ihn lächelnd an. Dan schien erfreut über ihre Aufmerksamkeit und bald waren die beiden in ein Gespräch vertieft.
Meg empfing die weiblichen Gäste. Hin und wieder blickte sie sich suchend nach Trouble um, und sobald sie ihn erblickte, schenkte sie ihm ein strahlendes Lächeln. Inzwischen hatte sie eine Ausbildung zur Erzieherin angefangen und aus dem verschreckten Mäuschen war eine selbstbewusste junge Frau geworden. Seit die Ghosts endgültig zerschlagen waren, hatte sie endlich mit dem Schrecken der Vergangenheit abschließen können.
Trouble und sie galten unter den Bikern als heiße Favoriten für das nächste Paar, und doch schienen die beiden Startschwierigkeiten zu haben. Es war für jeden offensichtlich, dass sie sich sehr mochten, anscheinend nur sie selbst konnten oder wollten es sich nicht eingestehen.
»Sag mal Meg«, sprach Frisco sie an, als sie an ihm vorbeiging. »Wie kommt es, dass so ein hübsches Mädchen wie du keinen Freund hat?«, fragte er und zwinkerte ihr zu.
»Wer sagt, dass ich niemanden habe?«, erwiderte sie frech.
Trouble, der das Ganze mit angehört hatte, erstarrte.
»Entspann dich, sie hat niemanden. Das weiß ich ganz sicher«, raunte ihm Turbo ins Ohr. »Vielleicht solltest du ihr endlich die Wahrheit sagen.«
»Misch dich nicht ein«, gab Trouble zurück und versuchte nicht zu zeigen, wie sehr ihn die Aussage erleichterte. Turbo musste es schließlich wissen. Meg war seine Cousine und lebte bei ihm und seiner Mum.
Kaum hatte er seine Gefühle wieder im Griff, ging die Tür auf und Henry kam herein. Der junge Cop kam in Jeans und T-Shirt, was bedeutete, dass er privat unterwegs war.
Jaz winkte ihrem Bruder fröhlich zu und Trouble bemerkte aus dem Augenwinkel, dass Meg sich in dem Moment, als sie Henry gewahr wurde, aufrichtete. Sie strich sich durchs Haar und trat auf ihn zu.
Trouble konnte ein Knurren nicht unterdrücken.
»He, Bro, was ist los?«, fragte Frisco verwundert. Er hatte bemerkt, wie sein Kumpel sich versteift hatte, und folgte seinem Blick.
»Ah, sieht aus, als hätte unsere kleine Meg doch einen Verehrer«, stichelte er und erntete einen schmerzhaften Seitenhieb.
»Streu nicht noch Salz in seine Wunden«, warnte Turbo, der das Ganze ebenfalls mitverfolgte.
»Wisst ihr was? Fickt euch!«, schnauzte Trouble und schickte sich an durch die Hintertür zu verschwinden.

Inzwischen standen Henry und Meg zusammen und unterhielten sich angeregt.
»Mein Schwager und Meg würden ein hübsches Paar abgeben.«
Turbo drehte sich um und sah Ragnar ins Gesicht. »Lass das bloß nicht Trouble hören, der dreht gerade am Rad.«
»Wieso? Ich dachte, die beiden verbindet eine rein platonische Freundschaft«, erwiderte Ragnar und sah verwundert aus.
»Ist leider nicht so einfach.«
»Na jetzt bin ich aber neugierig. Wie kommst du darauf?«, wollte der Biker wissen.
»Lange Geschichte«, winkte Turbo ab. »Außerdem weiß ich etwas, dass ich nicht sagen darf. Ich habe dem Jungen mein Wort darauf gegeben. Verstehst du? Also am besten du fragst deine Ol’ Lady. So wie ich unsere Frauen kenne, wissen die alles!«
»Ach, was soll’s, ist ja eigentlich auch egal«, meinte Ragnar achselzuckend und steuerte auf Jaz zu.
Er zog sie an sich und stahl ihr einen Kuss. »Na, wirst du mich vermissen, wenn ich in D. C. bin?«, fragte er.
Jaz klopfte ihm auf die Brust und antwortete augenzwinkernd: »Natürlich! Ich hoffe nur, du bist brav, erledigst deinen Job und kommst schnell wieder.«
»Kommt darauf an«, erwiderte Ragnar. »Genau genommen weiß ich nicht einmal, was mein Job ist. Werden wir erfahren, wenn wir J. J. treffen. Die Andeutungen, die der Pres gemacht hat, waren ziemlich vage.«
Jaz deutete auf ihren Bruder. »Sieh mal, Meg und Henry, sehen die beiden nicht süß miteinander aus?«
»Lass das bloß nicht Trouble hören. Er scheint ein Problem damit zu haben«, raunte Ragnar ihr ins Ohr.
Überrascht sah Jaz auf. »Kann nicht sein. Er ist doch …«, hastig hielt sie sich die Hand vor den Mund. »Sorry. Vergiss, was ich gesagt hae. Bitte!« Mit großen Augen sah sie ihren Biker eindringlich an.
»Du hast nicht wirklich was gesagt, Jaz, also mach nicht so einen Hype darum. Wie wäre es zur Abwechslung, wenn du deine kryptischen Andeutungen lässt und mir …«
Bevor er ausreden konnte, hatte sich Jaz aus seiner Umarmung gewunden und lief Enya und Iron entgegen.
»Frauen«, murmelte er, schüttelte den Kopf und beschloss, das Thema später noch einmal zu vertiefen.
Effi klatschte in die Hände und rief: »Alle mal herhören. Soweit ich sehe, sind wir vollzählig. Die Party kann beginnen.«

BUCHEXPEDITION/Gewinnchance

Hallo ihr Lieben, heute möchte ich euch auf die tolle Buchexpediton hinweisen, die im Moment stattfindet. Jeden Tag in dieser Woche bekommt ihr Einblicke in REBEL HEART, den 4. Teil der Fire Devils MC-Serie. Die Mädels von Bell-a-issima Booklounge haben interesssante Beiträge rund um das Buch für euch verfasst. Und das Beste ist: jeden Tag könnt ihr mitmachen, die Frage des Tages beantworten und am Ende der Woche was Schönes gewinnen.

Ein signiertes Taschenbuch, 3 eBooks im Wunschformat und 3 Goodieset warten auf euch. P.S. je öfter ihr die Fragen beantwortet, desto mehr Lose könnt ihr sammeln. Am letzten Tag wird ausgelost und vielleicht seid ihr einer der Gewinner. Die liebe Julia hat gestern den Anfang gemacht und das Buch vorgestellt. Die Frage ist ganz easy und kann jeder beantworten 😉 (ihr könnt jederzeit auch heute noch auf ihrem Blog mitmachen)

http://books-mylife15.blogspot.de/2017/03/blogtour-rebel-heart-ragnar-jaz-teil-4.html

Heute, an Tag 2 geh es weiter mit Nicoles Blog. Hier erfahrt ihr mehr über die beiden Protas Ragnar und Jaz. Die Antwort auf diese Frage erfordert schon ein bisschen Recherche, aber jeder sollte das relativ schnell herausfinden können 😉

https://buechermomente.com/buchexpedition-rebel-heart/

Ich wünsche euch viel Spaß, viel Glück und hoffe ihr macht alle fleißig mit. Vielen Dank an die Mädels, die sich mit ihren Beiträge zur Expedition immer so viel Mühe geben ❤

Es gibt viel zu tun ;)

Die LBM ist nicht mehr fern und entsprechend aufgeregter werde ich von Tag. Ich freue mich riesig liebe Freunde zu  treffen, neue virtuelle Freundschaften endlich auch persönlich zu vertiefen und vor allem freue ich mich, weil ich soooo schöne Goodies für euch, meine Leser bestellt habe. Es wird kleine Weiterlesen

Alle Jahre wieder …

die gleiche Frage. Was lege ich unter den Weihnachtsbaum ?

Habt ihr noch keinen Plan, was ihr eurer Freundin, Schwester, Tochter oder Mutter zu Weihnachten schenken sollt? Vielleicht habe ich die Lösung für euch 😉
Ein signiertes Buch direkt von der Autorin ist das Highlight für jeden Bücherfan.

Schreibt mich an unter SusanB.Hunt@web.de, oder schickt mir eine PN über meine Facebookseite und ich versende noch rechtzeitig zum Fest euer Wunschbuch mit Lesezeichen.

Band 1-3 Der Fire Devils MC – Hot Wheelz, Lone Rider, Dirty Deal
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Für euch:

Hier kommt ein kleines Dankeschön an meine Leserinnen und Leser.
Natürlich auch für die, die mich noch nicht kennen 😉
dsc_2963Eine kostenlose Weihnachtsgeschichte für Fans des Fire Devils MC ***Devils X-Mas kann ohne Vorkenntnisse gelesen werden und ist eine abgeschlossene Kurzgeschichte***

Weihnachten mit den Fire Devils: Friedlich, ruhig und besinnlich? Oder eher laut, alkohollastig und chaotisch? Lasst euch überraschen …

Trouble wird beauftragt, einen Weihnachtsbaum zu besorgen. Nicht, dass er noch jede Menge Zeit dafür hätte …

Es ist Christmas Eve und morgen soll der Baum geschmückt im Clubhaus stehen und Geschenke darunter liegen. Er findet nicht nur einen Baum, sondern jemanden, der Hilfe braucht. Der Prospect trifft mutig eine eigenmächtige Entscheidung und hofft, sich damit nicht zu weit aus dem Fenster gelehnt zu haben.

Dauerhaft kostenlos bei Amazon:
http://amzn.to/2gaWNgc

und für alle die für ihren Reader das epub Format brauchen, bei Bookrix:
http://bit.ly/2gXJbDY

und in vielen anderen Shops.

Ich wünsche euch allen eine wunderbare Vorweihnachtszeit, lasst euch nicht stressen, genießt die stille Zeit und habt viel Spaß beim Lesen der kleinen Weihnachtsgeschichte.

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Das fette Grinsen in meinem Gesicht :)

Das nenne ich mal eine ausführliche Rezension!
Vielen Dank an Julia Gutenberg die mit ihrem Blog BLONDERSCHATTEN´S WELT DER BÜCHER auch bei der Blogtour für LONE RIDER mitmacht.
Überhaupt ist hier mal ein MEGA DANKESCHÖN an alle Blogger angebracht. Es macht viel Arbeit eine Blogtour vorzubereiten und die Mädels machen das echt toll ❤
Aber hier die Rezi, die mir absolut den Tag versüßt hat 🙂
http://worldofbooks4.blogspot.de/2016/07/rezension-lone-rider-navy-runa-der-fire.html

Die ganze Woche noch kann jeder der neugierig ist und gerne etwas gewinnt, mitmachen. Viel Spaß und viel Glück ❤

*Freude, Freude*

Hier verlinke ich mal zwei tolle Rezensionen zweier Bloggerinnen, die mir den Tag versüßt haben. Übrigens gibt es zu LONE RIDER demnächst eine Blogtour mit vielen Infos und tollen Gewinnen 🙂
Seht mal, was Katrin zu Navy & Runa schreibt:
http://katrinslesewelt.blogspot.de/2016/07/hunt-susan-b-lone-rider-navy-runa-der.html

Und hier Julias Meinung zu Teil 2 der Fire DEvils MC – Serie:
http://books-mylife15.blogspot.de/2016/07/lone-rider-navy-und-runa-susan-b-hunt.html

Vielen Dank auch an alle, die LONE RIDER bisher schon einige Sterne geschenkt haben. Ihr seid die Besten ❤

LONE RIDER Navy & Runa

Wohnwagenpark, Golden Sunset
Navy

Es war schon dunkel, als ich endlich den Wohnwagenpark erreichte. Auf diesem Gelände lebte ich seit gut einem Jahr. Die weitläufige Anlage mit dem malerisch klingenden Namen Golden Sunset war in Wahrheit ein heruntergewirtschafteter Platz an einem kleinen dreckigen See. Möglicherweise konnte man sogar den einen oder anderen goldenen Sonnenuntergang beobachten, wenn man abends auf dem Bootssteg saß. Ich hatte keine Ahnung, denn ich kam fast ausschließlich zum Schlafen her. Der alte Airstream, ein Trailer, der wie ein Relikt aus der Vergangenheit aussah, beherbergte mein gesamtes Hab und Gut. Ich hatte ihn von einem Händler günstig übernommen und mithilfe der Jungs des MCs ausgebaut. Meine Harley konnte ich direkt vor der Tür abstellen. Im dicken Bauch meines Heimes gab es ein Bett, eine Sitzecke und eine kleine Kochgelegenheit. Die Nasszelle hatte einen Warmwasseranschluss und mehr brauchte ich nicht.
Nachdem ich das rostige Tor, das niemals geschlossen war, passiert hatte, fuhr ich Schritttempo. Hier lebten viele Familien und im Dunklen musste man aufpassen, dass einem nicht eines der Kinder vor die Räder lief. Das Gelände war miserabel beleuchtet und immer wieder fielen einige der wenigen Laternen aus.
Auch wenn der Park etwas außerhalb von Dreamtown lag, war es hier nie wirklich still. Meine Nachbarschaft bestand überwiegend aus sozial Schwachen, Arbeitslosen und Alkoholikern, die sich sonst nirgends eine Wohnung leisten konnten. Einige Handwerker, die nur für eine Saison blieben, bildeten die Ausnahme.
Irgendwo plärrte ein Säugling, rechts von mir brüllte ein Mann und die beiden Hippies mit den bunten Blümchen an ihrem Anhänger, ließen wieder einmal alle an ihrem Liebesleben teilhaben. Das Gestöhnte und Geächze war nicht zu überhören und übertönte sogar das Motorgeräusch meines Bikes. Es war ein warmer Herbstabend und einige Nachbarn saßen noch draußen. Doch genauso gleichgültig, wie sie die Geräusche der Kopulierenden hinnahmen, waren sie auch mir gegenüber, wenn ich auf meiner Harley oft mitten in der Nacht ankam.
Niemand interessierte, wer ich war, was ich tat und wann ich ging oder nach Hause kam. Das war gut so.

Mit meinen Gedanken war ich noch im Clubhaus. In der heutigen Church waren ein paar geschäftliche Dinge angesprochen worden, aber das Thema, das uns alle fortwährend beschäftigte, war die Bedrohung durch den MC aus South Bay. Erstaunlicherweise hatten die Ghosts sich bisher sehr zurückgehalten. Die Beerdigung unseres Prospects war gerade einmal drei Monate her, aber die Drohung, die sie ausgesprochen hatten, war nicht vergessen.
Kaum zu glauben, was sich seitdem alles verändert hatte. Unser President, Jeremy Iron, von allen nur Iron genannt, war übervorsichtig und einer von uns musste stets seine Ol’ Lady begleiten. Ich grinste, als ich an die kleine irische Anwältin dachte. Sie hatte sich schnell an das Leben mit den Devils gewöhnt und war außerdem eine großartige Hilfe, wenn es um Rechtsfragen ging. Iron liebte sie von Herzen und wir alle gönnten es ihm. Aus dem Womanizer, dem Rockstar unter den Bikern, war ein treuer Mann geworden, der nur noch Augen für sein Mädchen hatte.
Ich stellte die Maschine ab und betrat mein Zuhause auf Rädern.
Die Pistole legte ich wie immer griffbereit auf das Tischchen der winzigen Sitzecke. Das Messer, das ich ständig an meinem Gürtel trug, blieb in der Scheide stecken. Ohne fühlte ich mich nackt.
Mit einem Stöhnen knallte ich mich auf das Bett, schaltete den Fernseher ein und verschränkte die Arme hinter dem Kopf.

Hitze empfing mich. Die Art von Hitze, die einen glauben ließ, die Welt war ein Backofen, und sobald man Luft holte, bahnte sich Feuer einen Weg in die Lungen. Das Marschgepäck auf meinem Rücken drohte mich in die Knie zu zwingen und meine Armmuskeln brannten. Ich trug das Scharfschützengewehr, meinen ständigen Begleiter, vor mir her. Unsere Einheit war am Limit angekommen. Wir mussten dringend Rast machen. Unweit hörten wir eine Detonation, dann Maschinengewehrsalven und zwischendrin immer wieder die Schreie verwundeter Männer. Es war dunkel. Eine mondlose Nacht, die nur von den Mündungsfeuern vor uns erhellt wurde.
Wir waren in der Hölle gelandet. In einem Krieg, der schon vielen unserer Kameraden das Leben gekostet hatte. Seit Monaten waren wir im Irak stationiert und jeder Einsatz war ein Tanz mit dem Tod. Als US Navy SEALs waren wir für solche Dinge ausgebildet worden. Extremsten Bedingungen ausgesetzt und doch zu funktionieren, das hatte man uns eingebläut. Wieder und wieder an unsere Grenzen getrieben, mussten wir lernen in großer Hitze, schneidender Kälte oder dünner Bergluft die richtigen Entscheidungen zu treffen und Befehle auszuführen. Es gab nichts, was wir nicht trainiert hatten, inklusive einer etwaigen Gefangennahme oder Folter durch den Feind.
Wir alle waren Präzisionsschützen und der Umgang mit unseren Scharfschützengewehren war für uns genauso normal, wie es für einen Banker war, Geld zu zählen. Wir schliefen mit ihnen im Arm ein und trugen sie ständig bei uns. Unsere Waffen waren keine Gegenstände, sie waren die Verlängerung unserer Arme.

Plötzlich befand ich mich auf dem Dach eines Hauses. Ich kniete auf dem Boden und hielt meinen sterbenden Kameraden in den Armen. »Luke. NEIN!«

Laute Musik katapultierte mich aus der Wüste des Iraks direkt in die Wirklichkeit zurück. Minutenlang lag ich mit aufgerissenen Augen und klopfendem Herzen auf meinem Bett und versuchte, klar im Kopf zu werden.
Ein Albtraum.
Wieder einmal schweißgebadet aufgewacht.
Fast jede Nacht kehrte ich im Traum an diesen schrecklichen Ort zurück. So sehr ich das Erlebte tagsüber auch verdrängte, ich konnte nicht davor fliehen. Sobald ich die Augen schloss, war ich mittendrin in der Hölle.
Im Krieg.
Gedankenverloren rieb ich über die Narbe an meinem Schädel. Die Verletzung hatte mir fast das Leben gekostet und eine hässliche Zickzacknarbe war zurückgeblieben. Da ich mein Haar sehr kurz geschoren trug, genauso wie während meiner aktiven Zeit bei den Navy SEALs, war sie für jedermann gut zu sehen. Vor allem für mich, wenn ich in den Spiegel sah. Ich hatte überlebt.
Stirnrunzelnd versuchte ich einzuschätzen, wie spät es war. Der Krach, der mich geweckt hatte, kam von der Assi-Familie, die mir gegenüber wohnte. Ihr Trailer war versifft und heruntergekommen. Der Typ verprügelte seine Frau regelmäßig und ebenso regelmäßig vögelte er sie auch lautstark. Es sollte ja Menschen geben, die so etwas brauchten. ›Pack schlägt sich, Pack verträgt sich‹, diesen Spruch hatte ich in meiner Kindheit oft gehört. Mein Vater sagte das immer und in diesem Fall hatte er wohl recht.

Endlich normalisierte sich mein Herzschlag und ich setzte mich auf. Um mich herum war es dunkel, nur das schwache Licht einer der Laternen, die die Wege des Wohnwagenparkes beleuchteten, drang zu mir herein.
Wo waren meine Zigaretten?
Ich brauchte dringen ein paar Züge.
Tief inhalierte ich das Nikotin, nachdem ich die zerknautschte Packung neben mir gefunden und mir einen Glimmstängel angesteckt hatte.
Endlich wurde der Krach von nebenan leiser, nur um kurz darauf, von lautem Gestöhne abgelöst zu werden.
Versöhnungssex musste was Tolles sein, dachte ich. Wahrscheinlich provozierte die Alte ihren Macker nur deshalb, damit er es ihr danach so richtig besorgte.

Was für eine Art Schreiberin bist du?

Perfektionistin oder Chaos-Queen?

Eindeutig Chaos-Queen 😉
Mein liebster Arbeitsplatz ist der Küchentisch. Leider bedeutet das auch, dass wir ihn, wenn wir essen möchten, erst einmal freiräumen müssen. DSC_0160
Es ist nicht so, dass es im Haus keine ruhigeren Orte geben würde …
Trotzdem. Hier steht die Kaffeemaschine in Reichtweite (ganz wichtig!) und auf dem großen Holztisch lassen sich herrlich Schmierzettel, Nachschlagwerke, Notizbücher und allerlei Krimskrams verteilen (zum Leidwesen meines Mannes).
Die Frage die mir heute gestellt wurde, was für eine Art Schreiberin ich bin, hat mich nachdenklich gemacht.
Es gibt selten einen komplett durchdachten Plot bei mir. Streng Punkt für Punkt eine Liste abzuarbeiten ist, zumindest beim Schreiben, nicht mein Ding.

Ich schreibe aus dem Bauch heraus, recherchiere gerne, wobei ich mich nicht selten in den Weiten des Worl Wide Webs verliere und auf Informationen stoße, die mich ganz spontan mal in eine Richtung lenken. Meist kenne ich den Anfang und das Ende meiner Geschichte. Aber was dazwischen passiert, überrascht mich oft selbst.
Wenn mich eine Schreibblockade ereilt, lenke ich mich ab mit einem guten Film, einem Buch oder irgendwelchen Aktivitäten mit der Familie. Eine feste Anzahl von Worten pro Tag gibt es bei mir nicht.
Wäre zwar cool, so diszipliniert zu sein, dass man genau vorausplanen kann, wann man ein Manuskript fertig hat – aber ich bin da ein hoffnungloser Fall. Also schreibe ich vor mich hin und hoffe, dass etwas Gutes dabei herauskommt.

Jetzt, wo mein neues Baby „HOT WHEELS Iron & Enya“ das Licht der Welt erblickt hat, widme ich mich Navy, dem Road-Captain der Fire Devils. Ich mag ihn total gerne und er soll als Nächster seine Geschichte  und seine Ol‘ Lady bekommen. Ich bin gespannt, wohin mich die Reise mit dem ehemaligen SEAL führt und welche Überraschungen er für mich bereit hält.