Ein Sommer ganz für mich.

Ihr Lieben, falls ihr euch fragt, wo ich mich versteckt habe, oder ob ich überhaupt noch am Leben bin: JA, ich lebe definitiv noch und versteckt habe ich mich draußen in der Natur. Im wahrsten Sinne.
Gesundheitlich ein bisschen angeschlagen (Schultergelenksentzündung, angerissene Sehne, Arthrose in den Fingergelenken), habe ich den herrlichen, heißen Sommer genutzt, um das zu tun, was mit gut tut.
Ich war getarnt in der Natur unterwegs, habe ganz viel Zeit am #schoenstenortderwelt verbracht – in unserem Revier, und ausgiebig meine neue Kamera und das Teleobjektiv getestet.
Iron & Co habe ich zwar nicht ganz zur Seite gelegt, aber schon ein wenig vernachlässigt. Manchmal habe ich mich gefragt, ob ich ein schlechtes Gewissen haben sollte deswegen, doch dann bin ich zu dem Schluss gekommen, dass ich mir die Freiheit nehmen kann, die ich will und brauche.
Zwei, drei oder mehr Bücher im Jahr zu veröffentlichen setzt einen gewaltig unter Druck. Druck bedeutet Stress. Stress ist gar nicht gut für den Körper und schon überhaupt nicht für die Seele.
Kurzum: mir geht es gut, ich habe viele wunderschöne Bilder gemacht, tolle Tage an der Ostsee verbracht, Zeit mit meiner Familie und den vier Enkelkindern genossen und bin jetzt wieder voll da.
Hulks Geschichte nähert sich dem Ende und vorerst wird sie die letzte mit den Fire Devils sein. Ich sage bewusst: vorerst!
Wer weiß, was noch alles passiert und wer weiß, ob ich die Jungs einfach so ziehen lassen kann?

Jetzt mache ich mich auf jeden Fall daran, DARKEST HOUR zu vollenden. Dann geht es weiter mit überarbeiten und herumfeilen. Der nächste Schritt wird sein, dass ich mir ein paar Meinungen und Kritik von meinen Testlesern einhole – und dann – ihr ahnt es, heißt es wieder überarbeiten.
Wenn ich das Gefühl habe, jetzt passt es, kommt Hulks Geschichte in die Hände meiner beiden Korrektorinnen.
Dies alles ist nicht in zwei Wochen erledigt und ich bitte euch noch um Geduld. Zum Glück gibt es ja genug  wunderbare Autorinnen/Autoren, die für Lesestoff sorgen, um die Zeit zu überbrücken 😉

Zwei einschneidende Erlebnisse haben mir bewusst gemacht, wie kostbar das Leben und vor allem die Gesundheit sind.

Zum Nachlesen: https://jagdherzblut.wordpress.com/2018/08/30/ein-schreckliches-erlebnis-und-die-stunden-danach/

Und dann hatte ich im Urlaub noch eine Begegnung, von der ich euch kurz erzählen möchte:

OSTSEEURLAUB
Am Schlösschen Sundische Wiese beschlossen wir eine kleine Pause zu machen und holten uns am Kiosk eine heiße Gulaschsuppe. An einem Tisch unter einem Schirm machten wir es uns bequem und aßen.
Am Nachbartisch stand ein Rollstuhl. Eine junge Frau hantierte daran herum und wechselte einen der Reifen. Ein junger Mann saß daneben auf einem Stuhl und konnte sich kaum bewegen. Seine Schädeldecke war merkwürdig verformt. Ich vermute, dass er einen Unfall hatte …

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Die Beiden trugen die gleichen Ringe –  ich denke, dass sie verheiratet waren.
Die Frau bestellte Fischbrötchen, orderte Getränke, packte den kaputten Reifen in die Mülltonne, schob den Mann mitsamt Stuhl näher an den Tisch und holte eine Urinflasche aus ihrem Rucksack. Sorgsam deckte sie ihn mit einer Decke zu, rückte die Flasche darunter zurecht und ging selbst zur Toilette.
Als das Essen kam, setzte sie sich neben ihn und fütterte ihn, bevor sie selbst ihr Fischbrötchen aß.
Danach leerte sie die Urinflasche und holte ihr Fahrrad – ein Rollstuhlrad, bei dem der Rollstuhl vorne mit dem Fahrrad verbunden werden kann. Inzwischen fing es an zu nieseln. Die junge Frau war für alles gerüstet und zog einen Regenumhang aus der Fahrradtasche. All das tat sie mit einer Souveränität, die ich bewunderte.
Wir hatten aufgegessen und brachen auf. Auf dem Weg zum Parkplatz kamen mir die Tränen. Ich nahm die Hand meines Mannes und sagte ihm, wie glücklich ich bin, dass es uns gut geht. Er verstand sofort.
Mein tiefer Respekt galt dieser jungen Frau, die keine Mühe gescheut hat, mit ihrem Partner diesen Ausflug zu machen. In solchen Momenten wird mir immer bewusst, wie viel Glück ich habe, und dass nichts Selbstverständlich ist. Deshalb bin ich dankbar, dass meine Familie gesund ist, und die Wehwehchen, die mich plagen, erscheinen dagegen unbedeutend. Vielleicht braucht es hin und wieder so ein Erlebnis, damit man weiß, wie gut es einem geht. Damit man schätzt, dass der geliebte Partner gesund ist und man unbeschwert Urlaub machen kann.

Nicht Geld und Erfolg sind wichtig – nein: Zufriedenheit, Gesundheit und Liebe!
Familie und Freunde, mit offenen Augen durch das Leben gehen, demütig und dankbar sein für die kleinen Dinge des Lebens.
In diesem Sinne wünsche ich euch, dass ihr euch über einen Sonnenuntergang, einen Regenbogen, Vogelgezwitscher, Sonnenstrahlen im Gesicht und eine herzliche Umarmung genauso freut, wie über Regentropfen am Fenster, ein warmes Feuer während eines Herbststurmes, ein nettes Wort und vor allen Dingen liebe Menschen, die euch in eurem Leben begleiten.

 

 

 

 

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BROKEN RULES Frisco und Alex (Der Fire Devils MC 6)

Und wieder ist es so weit! Der inzwischen sechste Teil der Fire Devils-Serie ist veröffentlicht. Ab heute kann er auf den Readern der Kindle Nutzer einziehen. Über Kindle Unlimitet sogar kostenlos gelesen werden.

Ich wünsche allen Lesern viel Spaß mit Frisco und Alex ❤

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Im 6. Teil um den Fire Devils MC erwarten euch heiße Begegnungen, dunkle Geheimnisse und schwere Entscheidungen.

»Die Regeln in unserem Club sind ganz einfach. Sogar ein Idiot wie du sollte sie verstehen. Wir halten zusammen und tun alles, um unsere Brüder und die Familie zu schützen!«
In einer Gewitternacht fährt Frisco auf dem Weg nach Hause eine junge Frau an. Als diese sich standhaft weigert, ins Krankenhaus zu gehen, nimmt er sie mit zu sich. Alexandra verdreht dem sonst so coolen Rocker gehörig den Kopf, was sein Club gerade gar nicht gebrauchen kann.
J. J.s erster Auftrag für die Company steht bevor und alle sind sich sicher, dass der General die Fire Devils nicht so einfach davon kommen lassen wird …

Wieder einmal stellt sich die Frage: Wer ist Freund – wer Feind?

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