Liebe zwischen zwei Frauen

Einige meiner Kollegen (sogar ganz viele), schreiben Homoerotische Romane. Dabei geht es meistens um zwei Männer die sich lieben und erotische Momente miteinander erleben.
Es ist nicht das übliche Genre, das ich lese, aber immer mal wieder begeistert mich die ein oder andere Geschichte.
Selbst darüber schreiben kann ich nicht.
Aber ich habe es gewagt, in meiner neuesten Kurzgeschichte, die in der Welt der Heroes stattfindet, meiner Protagonistin eine Seelengefährtin zur Seite zu stellen.
Liebe zwischen Frauen.
Ein Tabu???
Für mich nicht. Ich habe im Frühjahr eine tolle Frau kennengelernt, die lesbisch ist. Sie und ihre Lebensgefährtin sind mir liebe Freundinnen geworden.
Ihnen habe ich Herzkönigin – Juno gewidmet.
Klar, ein bisschen Angst vor den Reaktionen meiner Leser hatte ich schon. Nur – es stand fest, dass Juno, nachdem sie ihren Krieger verloren hatte, nie wieder einen Mann in ihr Herz lassen konnte.
Da kam Rose!
Rose, die wusste, dass sie Frauen liebt.
Das Schicksal wollte es so, dass die beiden zusammen kamen. Rose merkte es schnell, bei Juno war dieses „nicht wahrhaben wollen“ lange präsent.
Doch gegen den Seelengefährten kann man sich nicht sträuben.
Ist das jetzt Sünde? Oder falsch?
Nein! Definitiv nicht. Es mag nicht jedem Leser gefallen, aber es ist nun mal so.
Wer Angst hat, dass meine „ledigen“ Krieger jetzt auch noch schwul werden könnten, den kann ich beruhigen.
Werden sie nicht!
Aber ich bin froh, die Geschichte erzählt zu haben, wie sie sich für mich richtig anfühlt.

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Tierische Begleiter in meinen Geschichten

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Wer meine Heroes kennt, der weiß, dass ich meinen Protagonisten gerne mal einen tierischen Begleiter zur Seite stelle. Warum?
Für mich gehören sie eben einfach dazu. Sie sind aus meinem Leben nicht wegzudenken und deshalb gebe ich ihnen gerne mal einen Platz in meinen Geschichten.
Da ich gerade meine neue Kurzgeschichte begonnen habe, recherchiere ich fleißig. Ich brauche einen Hund.
Nein! Nicht ich. Sondern die Story.

Cara wurde von Velvet, der schwarzen Pantherkatze und Mikor, dem Adler begleitet.
Storm hatte Caio, den Cane Corso als langjährigen Freund an seiner Seite.
Jay trägt Arrow, seinen Adler in die Haut tätowiert.
Ivy bekam von ihrem Gefährten King, den Rottweiler geschenkt.
Hunters Skorpion Blue, das Tattoo in seiner Leiste, kann sowohl tödlich sein, als auch heilen.

Wenn ich mir die Liste so anschaue – ist es eigentlich schon entschieden.
Ich kann den „Traumhund“, den ich gefunden habe ruhigen Gewissens in Tyrons Geschichte mit einbeziehen. Bisher hat ja noch keiner gemeckert 😉

Farbenzauber

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Noch nie habe ich mich so intensiv an den Farben des Herbstes erfreut wie dieses Jahr. Staunend sehe ich mit offenen Augen zu, wie die Natur sich verwandelt.
Jeden Tag färben sich die Bäume ein wenig mehr. Leuchten in der Herbstsonne orange, rot und gelb.
Hagebutten an den Wildrosen, Kastanien die mit einem lauten Knall in ihrer schützenden stacheligen Hülle auf den Boden fallen und dann aufplatzen, Nebel der früh morgens über Wiesen und Feldern hängt – all diese Wunder der Natur sind in den letzten Jahren vor lauter Stress und Hektik an mir vorbeigerauscht. Herbst war für mich immer die Gewissheit, dass viel Arbeit auf mich zukommt. Das Grauen, weil der Winter vor der Tür steht und die Hoffnung, dass er uns verschont mit Eis und Schnee.
Dieses Jahr freue ich mich zum ersten Mal seit langer, langer Zeit auf eine besinnliche Adventszeit mit Tee, Lebkuchen und Kerzenlicht. Wenn es schneit kuschle ich mich einfach mit einer Decke vor den Kamin.
Doch bis dahin genieße ich jeden Sonnenstrahl und den wunderbaren Farbenzauber, den der Herbst mir bietet.

Über Glück stolpern

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Kann man das? Über Glück stolpern.
Manchmal habe ich das Gefühl, bei mir ist das so. Sehe ich Klee, wandert mein Blick zu Boden und klebt dort fest.
Meistens werde ich fündig. Meine Familie wundert sich schon nicht mehr darüber.
Vierblättrige Kleeblätter sind gar nicht so selten oder? Für mich nicht. Ich habe schon so viele gefunden, dass ich sie inzwischen stehen lasse. Früher legte ich sie in Bücher um sie zu pressen. Heute denke ich mir: vielleicht findet sie jemand, der wirklich eine Portion Glück brauchen kann. Ein schöner Gedanke.
Glück kann man ja nie genug haben, auch wenn die Bedeutung von Glück oft unterschätzt wird.
Was ist überhaupt Glück???
Für mich sind es die kleinen Dinge.
Meine Familie, ein sonniger Tag, eine nette Begegnung mit freundlichen Menschen, die meinen Weg kreuzen.
Ein Spaziergang im Wald, tief durchatmen und mich frei fühlen.
Blumen in meinem Garten oder eine Nachricht von einer Leserin, der ich mit meinen Büchern ein paar schöne Stunden geschenkt habe die sie ihre Alltagssorgen vergessen ließ.

Die Treppe …

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Diese Treppe habe ich im letzten Urlaub 2013 fotografiert. Irgendwie hat sie mich fasziniert.
Ganz sicher hat sie eine Geschichte. Wer wohl alles schon über sie hinweggeschwebt, gehüpft, gesprungen ist? Oder keuchend, nach Atem ringend Stufe für Stufe erklommen hat? Wer saß schon alles auf deren Stufen und wartete, vielleicht auf den Liebsten? Diese Vorstellung gefällt mir am Besten: Eine laue Sommernacht, eine junge Frau, die sehnsüchtig auf den Mann wartet, dem ihr Herz gehört …
Immer wenn ich sie mir ansehe diese heruntergekommene baufällige Treppe, hoffe ich, dass sie mir irgendwann ihre Geschichte erzählt, damit ich sie aufschreiben kann … Irgendwann

WAHRE FREUNDE …

Es ist nicht wichtig viele Freude zu haben. Viel wertvoller sind ein paar (und damit meine ich wirklich gerade mal eine Handvoll), auf die man immer zählen kann.
Auch wenn Beruf oder die Familie es nicht zulassen, dass man immer und ständig Kontakt miteinander hat – wahre Freunde werden das verstehen. Wahre Freunde halten auch eine längere „Auszeit“ aus! Wahre Freunde sind aber immer da, wenn man sie braucht. Wahre Freunde rechnen nicht auf, was sie für dich getan haben oder wie oft sie dich angerufen haben. Wahre Freunde verstehen, wenn du dich zurückziehst, weil gerade etwas anderes wichtig ist. Wahre Freunde wissen, dass du sie deshalb genauso liebst. Wahre Freunde bestehen nicht auf etwas, sie wissen, wenn sie dich brauchen, bist du da.
Wenn du einen wahre/n Freundin/Freund hast, bist du nie alleine … Wahre Freunde freuen sich mit dir, wenn du glücklich bist. Weinen mit dir und trösten dich wenn du traurig bist. Und fangen dich auf, wenn du zu fallen drohst – IMMER!!!

eBook oder Printausgabe ?

Es geht schon los mit der Frage – wie schreibt man`s denn nun das elektronische Buch?
Ich habe mich gerade schlau gemacht und keine eindeutige Regelung gefunden.
Also für mich in Zukunft eBook, weil ich finde es sieht ganz gut aus so 😉
Wer so ein richtiger Bücherwurm ist, der wehrt sich wahrscheinlich lange gegen ein elektronisches Buch. Wie ich!
Aber mal ehrlich, irgendwie kommt man gar nicht mehr darum herum. Millionenfach werden eBooks angeboten und noch dazu oft ziemlich günstig. Irgendwie auch logisch, denn eine Printausgabe kostet natürlich ein Vielfaches mehr in der Herstellung. Aber Leute, ein Buch in der Hand zu halten, Seite um Seite umzublättern, es zu riechen und dann, wenn man es gelesen hat an seinen Platz im Bücherregal zu stellen – das ist schon was tolles 🙂
Natürlich habe auch ich mich dem Fortschritt nicht verschlossen und bin inzwischen Besitzerin eines eBook-Readers. Darauf tummeln sich vielerlei Bücher aus den verschiedensten Genres und es ist halt wahnsinnig praktisch, diesen Reader schnell in der Handtasche oder im Reisegepäck zu verstauen und hunderte von Büchern dabei zu haben. Doch ich liebe mein Bücherzimmer und würde niemals auf ein gedrucktes Buch verzichten wollen.
Geschichten, die mich besonders berühren muss ich also in meinem Regal stehen haben!!! Haltet ihr das genauso, oder könnt ihr ganz auf das gedruckte Buch verzichten?

Die ersten Rezensionen :)

Ich freue mich sehr über jede neue Rezension 🙂
Natürlich weiß ich, dass ich auch mal einstecken muss und nicht alle Leser so begeistert sind, wie die ersten sechs, die mir fünf Sterne gegeben haben …
Auch Kritik und Anregungen sind erwünscht – aber: es wäre nett, wenn der Leser, dem nicht gefällt was er gelesen hat, freundlich und sachlich bleibt.
Nicht nur mir gegenüber, sondern bei jeglichen Bewertungen, auch bei Büchern anderen Autoren!!!
Öfter als mir lieb ist lese ich von Shitstorm, der über Kolleginnen/Kollegen hereinbricht.
Das finde ich sehr schade und traurig.
Klar, die Geschmäcker sind verschieden und das ist auch gut so, doch jemanden zu beleidigen, der Monate damit verbracht hat, ein Buch zu schreiben, finde ich ehrlich gesagt blöd.
Jeder Autor möchte seine Leser unterhalten. Manchen gelingt es (fast) immer, manchem eben nicht so gut. Deshalb halte ich es für wichtig, in höflicher Weise zu kritisieren.
Ich wünsche euch allen einen wunderschönen Tag 🙂

Verliebt in Bücher …

Dass ich Bücher liebe, wisst ihr ja bereits 😉
Man beachte das Foto, das mein Bücherzimmer zeigt!!!  🙂
Es gibt bestimmt viele unter euch, die das ebenfalls tun und mich gut verstehen.
Aber: es gibt genug Menschen, die darüber den Kopf schütteln 😉
Mir ist das ehrlich gesagt egal! Für mich gehören Bücher in jedes Haus, genauso, wie Blumen in einen Garten gehören.
Erst am Samstag habe ich mir von einem Buchbinder ein handgefertigtes leeres Buch (Rindsledereinband und Buchdeckel aus Holz) gegönnt.
Der altere Herr, der seine Fertigkeiten auf einem mittelalterlichen Markt zur Schau stelle, hat sofort gemerkt, das ich ganz hin-und weg von diesem wunderbaren Buch war.
Ich glaube er hat sich darüber gefreut, wie ich andächtig über den Lederrücken gestreichelt und es immer wieder in meiner Hand gewogen habe. Schließlich habe ich es mir ans Herz gedrückt und entschieden es zu kaufen.
Wie ein kleines Kind habe ich mich gefreut, es endlich zu besitzen und füllen zu können, mit allem was mir wichtig ist. Auch jetzt liegt es neben mir. Es ist schwer, dick und riecht gut nach naturgegerbtem Leder.
Auch wenn es wirklich teuer war, für mich ist es bereits so wertvoll, dass ich es nicht mehr missen möchte.

Gestern habe ich mir nun einen weiteren Traum erfüllt und habe mir meine Leidenschaft unter die Haut stechen lassen.
Meinen Rücken ziert nun das Bild eines magischen Buches. Glaubt mir, ich habe lange nach einem Motiv gesucht mit dem ich mich identifizieren kann, und das meine Gefühle ausdrückt.