Ein Verdacht, eine Erkenntnis und ein Fazit, oder von Einhörnern, Drachen und MCs

Manchmal beschleicht mich der Verdacht, dass von einem Autor/einer Autorin erwartet wird, dass sie alles, worüber diese schreiben selbst perfekt beherrschen oder erlebt haben müssen …

Okay, gut. Wenn man ein Fachbuch oder einen Ratgeber veröffentlichen möchte, sollte man schon wissen, wovon man schreibt 😉 und gründlich recherchieren.

Allerdings habe ich persönlich nicht den Anspruch, dass jeder der heiße, erotische Geschichten schreibt, ein genauso heißes, wildes Privatleben haben muss. Solange die Szenen gut geschrieben sind und Bilder in meinem Kopf entstehen lassen, ist es mir sch…egal, wenn der Autor/die Autorin im eigenen Bett nur Blümchensex praktiziert.

Oder glaubt hier wirklich jemand, dass Autoren im Fantasy/Science Fictionbereich alle selbst schon auf einem Einhorn geritten, einem Drachen geflogen oder auf einem Raumschiff im Jahr 2085 durch die Galaxy gereist sind?

Es gibt gute Jungs, böse Jungs, starke Frauen, schwache Fauen. Gute Romane, schlechte Romane und authentische oder erfundene Geschichten. Aber letztdendlich ist es völlig egal, denn eines sollten alle Bücher gemeinsam haben: Sie sollen unterhalten. Ob z.B. die Members eines MCs zu böse oder zu brav sind, ist Geschmackssache. Letztendlich sind sie eben genau so, wie sie der Autor/die Autorin erschaffen hat. Es gibt keine Gesetz, wie Protagonisten zu sein haben! 😉

Die Erkenntnis die ich daraus gewinne: Erlaubt ist, was gefällt!

Liest man etwas, dass den eigenen Geschmack wunderbar getroffen hat, darf man den Autor/die Autorin gerne loben und eine nette Bewertung schreiben. Wenn es nicht gefällt, ist es auch okay. Man darf konstruktive Kritik ebenso zum Ausdruck bringen.

Kein Geschichtenerzähler auf der ganzen Welt kann wohl alle Leser/Leserinnen gleichermaßen glücklich machen. Das Schöne ist ja gerade die enorme Vielfalt und die Freiheit zu entscheiden, was man liest.

Mein Fazit: Ich sehe dem Neuen Jahr gelassen entgegen und ärgere mich nicht über Dinge, die unter Stutenbissigkeit oder Konkurrenzdenken fallen könnten. Jeder darf wie er mag …

 

 

 

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