Ein bisschen verrückt und schreibsüchtig

Das schlimmste an der Schreibsucht ist, man will es immer und überall tun. Wenn sie einen erst gepackt hat, kommt man nicht mehr davon los. Da geht man einkaufen, beobachtet nebenbei so die Leute und Schwupps! überlegt man sich eine Geschichte dazu. Da fährt man Auto, hört im Radio einen tollen Song und Schwupps! grübelt man, was die Geschichte hinter dem Song wohl ist. Manchmal – ich gebe es zu, inspirieren mich sogar irgendwelche Krabbelkäfer, die ich in meinem Garten finde. Natürlich entsteht nicht aus allem eine Geschichte die auf Papier niedergeschrieben wird. Aber in meinem Kopf entsteht immer etwas.
Ich liebe es auch, alles aufzuschreiben, was mir so in den Sinn kommt. Ergebnis ist eine Zettelwirtschaft, die ihresgleichen sucht. Manchmal sehe ich vor lauter Zetteln schon die Tischplatte nicht mehr. Mein Notizbuch sieht aus wie das Gekritzel eines liebestollen Teenagers. Ich neige dazu wichtige Dinge zu umrahmen, gedankenlos einige Kringel, Kästchen oder Herzchen dazu zu malen, durchzustreichen und ganz gerne große Ausrufezeichen oder Fragezeichen zu setzen.
Ich glaube ich bin ein bisschen crazy 😉
So, und jetzt krame ich mal in meinen alten Sachen. Da muss noch irgendwo eine Geschichte in einem Schulheft verewigt, herumliegen. Eine kleine Erzählung, die ich für meine Kinder geschrieben habe. Das ist … ich überlege gerade … 24 Jahre her. Sollte ich sie finden, habe ich vor, sie zu überarbeiten und aufzupimpen.
Gut! Ich bin dann mal … suchen 🙂

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